Darum gehts
- Am 17. Februar 2026 beginnt das chinesische Neujahr
- 2026 ist das Jahr des Feuer-Pferdes voller Energie und Bewegung
- Familien, Feuerwerk und Traditionen prägen das Fest weltweit
Am 17. Februar 2026 beginnt für Milliarden Menschen das chinesische Neujahr – auch Mondneujahr oder Frühlingsfest genannt. Nach dem traditionellen chinesischen Kalender endet dann am 29. Januar das Jahr des Drachen. Mit ihm startet das Jahr 2026 des Pferdes, genauer gesagt des Feuer-Pferdes. Es gilt als eines der temperamentvollsten Jahre im chinesischen Tierkreis: voller Energie, Bewegung und Neustarts. Das chinesische Jahr der Holz-Schlange, das am 29. Januar 2025 begonnen hat, endet am 16. Februar 2026.
Seit Jahrtausenden ist es das wichtigste Fest der chinesischen Kultur. Ursprünglich stand die Ehrung von Göttern und Ahnen im Zentrum, heute ist es vor allem ein Fest der Familie, des Glücks und des gemeinsamen Feierns.
Die Zwölf chinesischen Tierzeichen
China hält sich im Jahreslauf seiner Feiertage an den Mondkalender. Jedes chinesisches Jahr wird einem der zwölf Tierzeichen zugeordnet. Das sind Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Die Benennung der Jahre nach Tieren half der Bevölkerung, die nicht gut schreiben und rechnen konnte, das eigene Geburtsjahr anzugeben.
Das Jahr des Pferdes aus Sicht der Sterne
Mit dem Neujahr 2026 übernimmt im chinesischen Tierkreis das Pferd, kombiniert mit dem Element Feuer. Diese Verbindung gilt als besonders kraftvoll und leidenschaftlich:
In der chinesischen Astrologie steht das Pferd für Freiheit und Unabhängigkeit. Es verkörpert Menschen und Zeiten, die ihren eigenen Weg gehen wollen, ungern stillstehen und sich nicht gerne einschränken lassen. Typisch für das Pferd sind ausserdem Energie, Tempo und Tatendrang: Dinge sollen vorwärtsgehen, Entscheidungen nicht länger vertagt werden. Dazu kommt eine ausgeprägte Offenheit und Direktheit sowie eine gewisse Abenteuerlust. Das Pferd denkt nach vorne, sucht Bewegung, neue Wege und klare Richtungen, der Stillstand liegt ihm nicht.
Das Element «Feuer»: Verstärkt werden diese Eigenschaften 2026 durch das Element Feuer. Feuer gilt in der chinesischen Lehre als Symbol für Leidenschaft, Begeisterung und innere Glut. Es bringt starke Emotionen mit sich, kann antreiben, aber auch Ungeduld fördern. Gleichzeitig steht Feuer für Veränderung und Transformation. Im Jahr des Feuer-Pferdes können Themen, die lange blockiert oder aufgeschoben wurden, plötzlich in Bewegung kommen, sei es im Beruf, im privaten Umfeld oder auf gesellschaftlicher Ebene.
Ein Jahr für Mutige und Macher: Das Feuer-Pferd liebt Tempo. 2026 ist also kein Jahr zum Zögern. Wer Chancen nutzt, kann profitieren. Wer bremst, wird vom Rhythmus des Jahres überholt. Gleichzeitig fordert das Jahr Balance: Zu viel Ungeduld oder Ego kann Konflikte verschärfen. Erfolg hat, wer Leidenschaft mit Weitsicht verbindet. 2026 bringt Aufbruch, Energie und Entscheidungsfreude. Es ist ein Jahr, das dazu einlädt, alte Zügel loszulassen und selbst das Tempo zu bestimmen. Für viele beginnt ein neuer Abschnitt, das mit ganz schön viel Rückenwind.
Geburten im Jahr des Pferdes: Energiegeladene und abenteuerlustige Kinder
In der chinesischen Kultur gilt das Jahr des Pferdes als besonders kraftvoll und lebendig. Kinder, die in einem Pferde-Jahr geboren werden, sollen selbstbewusst, unabhängig und voller Tatendrang sein, manchmal aber auch ein bisschen stur oder impulsiv. Viele Eltern hoffen bewusst, dass ihr Nachwuchs in einem Pferde-Jahr das Glück und die Energie des Tierzeichens mitbekommt. In Jahren mit beliebten Tierkreiszeichen wie dem Pferd steigt die Zahl der Geburten leicht, weil Familien sich die positiven Eigenschaften des Zeichens für ihre Kinder wünschen.
Wann wird gefeiert?
Das chinesische Neujahr, der bedeutendste Feiertag des Jahres, wird 15 Tage lang gefeiert und endet mit dem Laternenfest (auch Yuanxiao- oder Frühlingsfest genannt) am 15. Tag des ersten Mondmonats. Das Fest ist geprägt von Feuerwerken, traditionellen Drachen- und Löwentänzen sowie festlichen Bräuchen. Am Vorabend, dem letzten Tag des alten Jahres, kommt traditionell die gesamte Familie zu einem Festmahl zusammen und feiert gemeinsam ins neue Jahr.
Die wichtigsten Traditionen zum Jahreswechsel:
Trotz regionaler Unterschiede verfolgen alle Bräuche ein und dasselbe Ziel: Unglück vertreiben und Glück anziehen. Die Traditionen und Bräuche rund um den Jahreswechsel variieren dabei stark von Region zu Region und jede Familie pflegt ihre eigenen Rituale. Ganz ähnlich wie es bei uns zu Weihnachten der Fall ist, denn auch das chinesische Neujahrsfest ist vor allem ein Fest der Familie. Da etwa jeder fünfte Chinese weit entfernt von seinem Heimatort arbeitet, kommt es zu dieser Zeit zur grössten jährlichen Reisewelle der Welt.
Putzen, schmücken, rotsehen
Vor dem Neujahr wird gründlich geputzt, dies symbolisch, um das Pech des alten Jahres loszuwerden. Danach dominiert Rot: Laternen, Spruchbänder und Bilder schmücken Häuser und Strassen. Rot steht für Glück, Energie und Wohlstand und soll böse Geister fernhalten.
Die Ahnen ehren
Viele Familien besuchen vor Neujahr die Gräber ihrer Vorfahren. Beim Silvesteressen wird oft ein zusätzlicher Platz gedeckt oder ein Glas hingestellt, dies als Zeichen des Respekts gegenüber den Ahnen.
Das wichtigste Essen des Jahres
Der Silvesterabend ist der emotionale Höhepunkt des Festes. Egal, wie weit entfernt man lebt: Man kommt nach Hause. Mehrere Generationen sitzen an runden Tischen zusammen. Das gemeinsame Essen symbolisiert Zusammenhalt und Einheit.
Glück zum Anfassen: Rote Umschläge und Feuerwerk
Geld im roten Umschlag: Kinder und ältere Menschen erhalten rote oder goldene Umschläge mit Geld. Sie heissen «Ya sui qian» und sollen vor Unglück schützen sowie ein friedliches neues Jahr bringen.
Knallkörper gegen das Böse: Punkt Mitternacht wird es richtig laut: Feuerwerk und Knallkörper sollen Dämonen vertreiben und das neue Jahr willkommen heissen. In diesen Stunden werden in China mehr Feuerwerkskörper gezündet als irgendwo sonst im Jahr.
Löwen, Drachen und Laternen: Während der Festtage sorgen Löwen- und Drachentänze für farbenfrohe Spektakel – in Asien ebenso wie in Chinatowns weltweit. Sie stehen für Stärke, Glück und Wohlstand. Den Abschluss bildet das Laternenfest Anfang März mit leuchtenden Laternen und Umzügen.
Glück auch auf dem Teller: Das isst man zum Neujahr
Das Essen ist zentral – jedes Gericht hat eine Bedeutung:
- Fisch steht für Überfluss und Reichtum
- Dumplings erinnern an Silberbarren und symbolisieren Wohlstand
- Niángāo (Klebreiskuchen) steht für beruflichen und finanziellen Aufstieg
Welches ist das beste chinesische Restaurant der Schweiz? Unsere Leserinnen und Leser haben nicht nur Restaurants empfohlen, sondern gleich eine kulinarische Grundsatzdebatte losgetreten:
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Traditionell vermeidet man am Neujahrstag
- Das Fegen, sonst wischt man das Glück fürs neue Jahr weg
- Die Haare zu waschen, denn das Glück könnte damit verloren gehen
- Einen Brei zu essen, denn das soll Armut bringen
Kann ich das chinesische Neujahr auch in der Schweiz feiern?
Tatsächlich organisiert die Schweiz-China-Kulturallianz, welche sich der Förderung des interkulturellen Austauschs und der Entwicklung zwischen der Schweiz und China widmet, auch hierzulande ein Neujahrsfest, an dem auch Nicht-Chinesen gerne mitfeiern dürfen, um der Kultur näherzukommen. Mit tollen Shows, einem reichhaltigen Buffet, Kindertanz und passender Musik und Dekoration kann man hier der chinesischen Kultur im Casino Frauenfeld ganz nahekommen.
Wie wird 2026? Star-Astrologin Elizabeth Teissier verrät es ausführlich im persönlichen Jahreshoroskop für jedes Sternzeichen und alle Dekaden.
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