Darum gehts
- Blazer-Trend 2026: Vom Business-Look zum sexy Statement auf dem Red Carpet
- Stars wie Rihanna tragen Blazer ohne Shirt, Hose oder als Minikleid
- Blazer-Verkäufe stiegen 2025 weltweit um 18 Prozent auf 3 Milliarden CHF
Der Blazer war lange Business-Rüstung, heute ist er die frechste Abkürzung zu einem kompletten Look: kein Shirt darunter, keine Hose dazu – nur Stoff, Knöpfe und viel Haltung. Stars wie Megan Fox, Rihanna oder Jennifer Lopez haben vorgemacht, wie der Klassiker vom Bürostück zum sexy Statement wird: als Minikleid, als «No-Pants»-Look mit Strumpfhose oder mit sichtbarem Bra statt Bluse. Der Blazer wandert damit endgültig aus der Konferenzzone in die Night-Out- und Red-Carpet-Sphäre.
Inhaltlich erzählt dieser Trend mehr «als nur heiss unter dem Sakko». Früher war der Blazer das Symbol der Karrierefrau, die sich in eine männlich codierte Uniform warf, um ernst genommen zu werden. Heute gehört das Teil genauso in Denim, Leder oder Satin wie in Wolltwill und wird mit nackter Haut, Lingerie, Radlerhose oder Strumpfhose kombiniert, je nachdem, wie mutig es sein darf. Statt sich anzupassen, wird der einst formelle Kurzmantel jetzt personalisiert, geöffnet, dekonstruiert.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
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Ob man ihn mit nichts drunter, nur mit BH oder als Mini-Kleid trägt: Der aktuelle Blazer-Trend räumt gleich mit zwei Klischees auf – dass der Blazer immer etwas mit Business zu tun haben muss, und dass Frauen sich «anzugleichen» haben, um stark zu wirken. 2026 darf der Blazer beides sein: Schutzschicht und Spielfeld, seriöses Tailoring und eigenwilliges Statement. Entscheidend ist nicht mehr das Kleidungsstück an sich, sondern wer es wie trägt.