Tradition trifft auf Moderne
Wie Appenzeller Kunst Kosmetik inspiriert

Bekannt geworden durch die Interpretation der Appenzeller Bauernmalerei, hat die Künstlerin Carmela Inauen nun den Sprung von der Leinwand in die Kosmetikbranche gewagt.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Carmela Inauen kombiniert Appenzeller Bauernmalerei mit moderner Kosmetik in Alpessence
  • Die Linie nutzt Schweizer Ziegenmilch, Kräuter und Uttwiler Apfelstammzellen
  • Hand Cream aus der Kollektion kostet CHF 42 und wird lokal produziert
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Vanessa Knecht
Style

In der Lochmühle im appenzellischen Gais riecht es nach Acrylfarbe, Holz und einem Hauch von Kräutern. Hier, wo einst Maschinen ratterten, entstehen heute Bilder, die tief in der Tradition verwurzelt sind – und doch modern wirken. Mit ihrer Neuinterpretation der Appenzeller Bauernmalerei unter anderem auf Jute, Leinwand und Holz hat sich Carmela Inauen in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen gemacht.

Carmela Inauen setzt auf Acrylfarben und malt unter anderem auf Stalltüren.
Foto: zVg

Inauen will berühren

Ihre Laufbahn ist nicht das Resultat einer Kunstakademie, sondern eines eigenwilligen Wegs. Autodidaktisch gewachsen, geprägt von Begegnungen mit unterschiedlichsten Künstlern, hat sie sich durch Epochen und Stilrichtungen gearbeitet. In den späten 90er-Jahren spezialisiert sie sich auf besagten eigens entwickelten Malstil. Inauen sieht ihre Kunst nicht nur als Ausdruck, sondern auch als eine Fürsorge für den Menschen, der das Werk betrachtet. Sie will berühren. Darum wirkt ihr Ausflug in die Welt der Kosmetik nicht wie ein Bruch, sondern wie eine Erweiterung ihres künstlerischen Denkens.

Die Idee, ihre eigene Kosmetiklinie zu entwickeln, entstand nicht in ihrem Atelier, sondern stammt von der Schweizer Kosmetikfirma Microstech Switzerland AG mit Sitz in Solothurn. Das Unternehmen wollte eine authentische, typisch schweizerische Pflegelinie entwickeln und trat mit dem Wunsch an Carmela Inauen heran, diese gemeinsam mit ihrer Kunst zu gestalten. «Da ich in den Alpen lebe und meine Bilder stark vom natürlichen Leben rund um mich herum geprägt sind, hat dieser Gedanke sehr gut zu mir gepasst. Meine Motive zeigen mit Wiesen, Tieren und bäuerlichen Szenen die Natur direkt vor meiner Haustür», so die Kreative. Daraus ist die Kosmetiklinie Alpessence entstanden, die die Kraft der Alpen mit modernster Kosmetik vereint.

Respekt vor dem Ursprung

Die Alpen bieten natürliche Rohstoffe, die in den Alpessence-Produkten verarbeitet werden: Schweizer Ziegenmilch, die Feuchtigkeit spendet, bildet die Basis der Linie. Hinzu kommen frische Kräuter und Apfelstammzellen, die aus der Sorte Uttwiler Spätlauber gewonnen werden und einen straffenden sowie regenerierenden Pflegeeffekt haben. Er wird auch in exklusiven Kosmetikprodukten eingesetzt, die Persönlichkeiten wie Helen Mirren, Michelle Obama und Jennifer Lopez schätzen. «Für mich ist wichtig, dass die Inhaltsstoffe authentisch sind und zu meiner eigenen Lebensphilosophie passen.» Natur, Qualität und Respekt vor dem Ursprung stehen dabei im Mittelpunkt.

Obwohl die Bilder der Künstlerin eine gewisse Ruhe ausstrahlen, ist ihr Atelier kein stiller Raum. Wenn sie arbeitet, hört sie gern klassische Musik, Gospel, französische Chansons oder auch mal eine verträumte Schlagerschnulze. «Nur treibender Elektro als Begleitung zum Malen geht gar nicht.»

Die Alpessence-Produkte werden lokal produziert. Hier: die Hand Cream, CHF 42.–.
Foto: zVg
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