Kaffee direkt nach dem Aufstehen ist ungesund
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Morgenritual mit Folgen:Kaffee direkt nach dem Aufstehen ist ungesund

Heiss geliebter Kaffee
Ab wie vielen Tassen wird der Konsum ungesund?

Die morgendliche Tasse gehört für die meisten fest zum Ritual. Dass Kaffee gar nicht so schädlich ist, wie sein Ruf, wissen wir längst. Doch wo liegt die Grenze zwischen Genuss und zu viel des Guten?
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Wer die Tasse bewusst geniesst und auf die Signale seines Körpers hört, profitiert am meisten von den dunklen Bohnen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz trinkt durchschnittlich 2 bis 3 Tassen Kaffee pro Person täglich
  • Bis zu vier Tassen täglich gelten für die meisten als unbedenklich
  • Schweiz weltweit auf Rang acht im Kaffeekonsum laut aktueller Erhebungen

Lange stand das koffeinhaltige Heissgetränk unter Beschuss der Medizin: Es trockne aus, hiess es früher. Solche Behauptungen sind längst widerlegt, Kaffee in moderaten Mengen gilt heute sogar als potenziell gesundheitsförderlich. Hoch die Tassen! Kein Wunder also, dass wir die morgendliche Tasse seither umso unbeschwerter geniessen.

Wie viel Kaffee trinkt die Schweiz eigentlich?

Die Schweiz gehört im weltweiten Vergleich zu den grösseren Kaffeenationen, wenn auch nicht ganz an der Spitze: Aktuellen Erhebungen zufolge liegt die Schweiz international auf Rang acht, mit einem Konsum von durchschnittlich rund zwei bis drei Tassen pro Tag und Kopf. Damit bewegen sich die meisten Menschen in einem Bereich, den Fachleute als unbedenklich einstufen. Aber ab wann wird's zu viel?

Wo die Grenze liegt

Laut Studien gilt ein Konsum von bis zu vier Tassen (à rund 200 ml) beziehungsweise sechs kleineren Tassen (à 125 ml) pro Tag für die meisten gesunden Erwachsenen als unbedenklich. Wird diese Menge regelmässig überschritten, kann sich das negativ auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirken, etwa in Form von Herzrasen, erhöhtem Blutdruck oder Schlafstörungen. Auch Sucht Schweiz weist darauf hin, dass bei sehr hohem Koffeinkonsum durchaus schädliche Effekte, eine Toleranzentwicklung sowie Entzugserscheinungen auftreten können, auch wenn sich Fachleute uneinig sind, ob man bei Koffein tatsächlich von einer klassischen Abhängigkeit sprechen kann.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!

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Wer regelmässig grössere Mengen trinkt, gewöhnt sich zudem schneller an seine tägliche Dosis als jemand, der es bei ein bis zwei Tassen belässt. Fehlt die gewohnte Menge einmal, können innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen die Folge sein, klassische Anzeichen einer Gewöhnung.

Was heisst das für den Alltag?

Wer Kaffee liebt, muss ihm also nicht abschwören. Für die meisten gesunden Erwachsenen gilt: In moderaten Mengen genossen, spricht wenig gegen den täglichen Kaffee-Genuss. Wie bei so vielem kommt es auf die Dosis an, die im besten Fall nicht regelmässig überschritten werden sollte. Wer unsicher ist, wie viel Koffein für die eigene Gesundheit angemessen ist, etwa bei Herz-Kreislauf-Vorerkrankungen, Schwangerschaft oder erhöhter Stressbelastung, bespricht das am besten individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt.

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