Zukunft der Arbeit
Bill Gates nennt vier Bereiche, in denen Menschen unersetzlich bleiben

Künstliche Intelligenz könnte künftig einen grossen Teil unserer Arbeit übernehmen. Microsoft-Mitgründer Bill Gates glaubt, dass Menschen vor allem in vier Bereichen weiterhin gefragt sein werden.
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Bill Gates am World Economic Forum in Davos.
Foto: keystone-sda.ch
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Gunda BosselSEO-Redaktorin

Künstliche Intelligenz (KI) könnte die Arbeitswelt grundlegend verändern. Bill Gates, Mitgründer des Softwarekonzerns Microsoft, geht davon aus, dass Computer künftig zahlreiche Aufgaben übernehmen können, die heute noch Menschen erledigen. Vier Bereiche sieht er dabei als besonders widerstandsfähig gegenüber der Automatisierung: Programmierung, Biologie, Energie und Profisport.

Gates hat wiederholt darüber gesprochen, wie KI den Arbeitsmarkt verändern wird. Während Computer immer mehr Aufgaben übernehmen könnten, bedeute das nicht automatisch, dass Menschen ihnen sämtliche Tätigkeiten überlassen wollten.

In der Sendung «The Tonight Show Starring Jimmy Fallon» erklärte Gates dies am Beispiel von Baseball: «Wir werden nicht wollen, dass Computer Baseball spielen.» Beim Profisport gehe es schliesslich auch darum, Menschen bei ihren Leistungen zuzusehen.

«Für die meisten Dinge werden wir Menschen nicht brauchen»

Wie wichtig werden Menschen in Zukunft überhaupt noch sein? Auf diese Frage gab Gates eine bemerkenswerte Antwort: «Für die meisten Dinge werden wir Menschen nicht brauchen.»

Die Menschen würden selbst entscheiden, welche Tätigkeiten sie behalten wollten. Produktion, Transport und der Anbau von Lebensmitteln würden mit der Zeit keine grossen Herausforderungen mehr darstellen, erklärte Gates.

Seine Einschätzung wirft damit eine grundlegende Frage auf: Wenn Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen können, welche Arbeit wollen Menschen künftig noch selbst erledigen?

Microsoft bietet Zehntausenden Mitarbeitenden Abfindungen an

Wie stark KI die Arbeitswelt bereits verändert, zeigt auch die aktuelle Entwicklung bei Microsoft. Der Konzern plant, rund 60'000 Mitarbeitenden freiwillige Abfindungen anzubieten. Damit will das Unternehmen seine Effizienz steigern.

Microsoft beschäftigt weltweit mehr als 220'000 Menschen. Das Angebot soll laut dem Bericht mehr als ein Viertel der Belegschaft umfassen und sich an Mitarbeitende bestimmter Hierarchiestufen in Kanada, Indien, Grossbritannien und den USA richten.

Amy Coleman, Personalchefin von Microsoft, bezeichnete das Angebot als zeitlich begrenztes, freiwilliges Programm. Es ermögliche berechtigten Mitarbeitenden, das Unternehmen mit finanzieller Unterstützung und Hilfe bei der weiteren Karriereplanung zu verlassen.

Die Entwicklung verdeutlicht, wie eng die Debatte über künstliche Intelligenz inzwischen mit der Zukunft von Arbeitsplätzen verbunden ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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