Zecken-Alarm
Bei diesen Symptomen musst du sofort zum Arzt

Im Frühling und Sommer kommen auch die Zecken wieder - Vorsicht ist geboten! Doch manchmal wird man gebissen, ohne dass man es überhaupt merkt. Blick gibt dir Tipps, auf welche Symptome du achten solltest.
Publiziert: 29.06.2024 um 15:00 Uhr
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Aktualisiert: 29.06.2024 um 15:19 Uhr

Wenn Sie die folgenden Symptome bei sich entdecken, kann es sich um einen Zeckenbiss handeln und Sie sollten sofort zu einem Arzt.

Diese fünf Zeckenbiss-Symptome müssen Sie erkennen

1. Roter Ring

Ein Zeckenbiss sollte gut beobachtet werden. Bildet sich innerhalb von sieben Tagen bis sechs Wochen ein roter Ring, kann dies der Anfang einer bakteriellen Infektion, wie zum Beispiel Borreliose, sein.

2. Glieder und Gelenkschmerzen

Fühlen Sie sich einige Tage nach einem Zeckenbiss grippeartig krank? Dann sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. In Verbindung mit Kopfschmerzen kann das nämlich ein Anzeichen für eine Zeckenzephalitis (Hirnhaut- und Gehirnentzündung) sein.

3. Beeinträchtigung des Bewusstseins

Orientierungslosigkeit, Benommenheit oder ständige Müdigkeit können Spätfolgen eines Zeckenstichs sein.

4. Schluckprobleme

Kann man nicht mehr richtig Schlucken, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Es könnte sein, dass man von der Zecke das FSME-Virus übertragen bekommen hat. Dieses Virus löst die gefährliche Krankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) aus.

5. Lähmungserscheinungen

Zeckenlähmung wird durch über 40 Zeckenarten weltweit übertragen. Der Betroffene leidet unter Taubheit in den Beinen und Muskelschmerzen. Die Symptome beginnen normalerweise zwischen dem fünften und siebten Tag nach einem Stich.

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Wenn man eine oder mehrere dieser Symptome aufweist, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Zecken springen Menschen übrigens nicht an und fallen auch nicht von Bäumen. Sie lauern auf Sträuchern und Gräsen und haften sich von dort an Menschen oder Tiere, die vorbaulaufen.

So schützt man sich gegen Zecken

Um sich gegen Zecken zu schützen, sollte man die Haut immer gut bedecken und ein Zeckenschutzmittel auf die Haut und Kleidung auftragen. Nicht vergessen: Auch die Katze oder den Hund mit entsprechenden Mitteln oder einem Zeckenhalsband schützen.

Gegen die FSME-Viren kann man sich auch impfen lassen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Impfung allen Menschen, die sich häufig im Freien, besonders im Wald, aufhalten. Vorsicht: Die Impfung wirkt nur gegen eine Erkrankung an FSME und nicht gegen Borreliose, die ebenfalls von Zecken übertragen wird.

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Nach einem Aufenthalt im Wald oder auf einer Wiese sollte man seinen Körper immer gut nach Zecken absuchen. Die Blutsauger mögen vor allem warme, feuchte Hautpartien wie Achselhöhlen, Schultern, Nacken, Kniekehlen und Armbeugen. Wenn Sie eine Zecke entdecken, ziehen Sie sie sofort mit einer Pinzette aus der Haut. Wichtig: Nicht drehen und nie mit Öl oder Leim behandeln.

Was tun gegen Zecken

Die blutsaugenden Zecken liegen wieder auf der Lauer. Mit den wärmeren Temperaturen nehmen auch die Zeckenstiche zu. Dieses Jahr gibt es besonders viele Zecken. Die Zahl der kleinen Blutsauger ist angestiegen – Grund ist ausgerechnet der kalte Winter. So kann man sich gegen Zecken schützen.

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Fühlt sich dank der milden Temperaturen wohl bei uns: die Zecke.
Fühlt sich dank der milden Temperaturen wohl bei uns: die Zecke.
Keystone

Die blutsaugenden Zecken liegen wieder auf der Lauer. Mit den wärmeren Temperaturen nehmen auch die Zeckenstiche zu. Dieses Jahr gibt es besonders viele Zecken. Die Zahl der kleinen Blutsauger ist angestiegen – Grund ist ausgerechnet der kalte Winter. So kann man sich gegen Zecken schützen.

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Was ist Borreliose?

Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragbare Erkrankung. Man schätzt, dass jährlich in der Schweiz 3000 bis 5000 Menschen daran erkranken.

Im frühen Stadium werden Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Fieber- und Kopfschmerzen beobachtet. Später können die verschiedensten Krankheitszeichen von Hirnhautentzündung über starke Schmerzen bis hin zu Herzproblemen auftreten.

Relativ häufig wird bei späten Stadien der Borreliose eine Gesichtslähmung beobachtet.

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