Dein Gym ist da, wo du bist!
Spielerisch fit durch den Sommer, ganz ohne Fitnessstudio

Wenn die Hitze jede Joggingrunde zur Tortur macht, wird der Badetag zum Workout. Vom Stand Up Paddling bis zum Sandburgenbauen: Diese 7 Sommeraktivitäten verbrennen überraschend viele Kalorien – und machen deutlich mehr Spass als schweisstreibendes Training im Gym.
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Eine Sandburg zu bauen, machen sicher mehr Spass als ein Body-Pump-Kurs bei 35 Grad.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sport im Sommer: Aktivitäten wie Stand Up Paddling bieten Spass und Fitness
  • Stand Up Paddling verbrennt 700 Kalorien/Stunde und stärkt Tiefenmuskulatur
  • Pedalo fahren: 500–850 Kalorien/Stunde, ideal für Herz-Kreislauf-System
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Schweizer Illustrierte

Es gibt tausend Gründe, warum man Sport schwänzen möchte. Aber niemals waren sie legitimer als jetzt, da man es quasi nur in der Nähe von Gewässern aushält. Aber wer sagt denn, dass das Work-out immer nur Schikane ist? Dass es immer nur mit An-die-Grenzen-Gehen zu tun hat? Geht es nicht in erster Linie um Spass? Wir empfehlen: Seht die Hitze nicht als Hindernis, sondern schafft euch euren eigenen Trainingsplatz. Auch wenn es nur der Denksport im Liegestuhl (Kalorienverbrauch: 1 Kalorie pro Griff zum Eiskaffee) ist.

Stand Up Paddling

Also mal ganz ehrlich: Das ist Sport. Balancieren auf dem wackeligen Brett und Anpaddeln gegen Wellen und Wind braucht Kraft, ist aber lustig. Schliesslich fällt man ab und zu runter und kann wunderbar Pausen einlegen und sich auf dem Board ein bisschen bräunen. Fortgeschrittene führen einen Gast mit oder verbringen Stunden im herabschauenden Hund.

Kalorienverbrauch: etwa 700 Kalorien pro Stunde. Gut für: Schulter-, Rücken- und Rumpfmuskulatur. Auch die Tiefenmuskulatur wird stimuliert, da man ja ständig Balance halten muss.

Pedalo fahren

Hach, es ist so herrlich retro und wie beim Stand Up Paddlen kommt man wunderbar herum – ganz ohne das Risiko, sich zu blamieren. Um die beschauliche Sache für den Körper etwas spannender zu gestalten, empfiehlt es sich, die gesamte Gang auf den restlichen Sitzen zu platzieren. 

Kalorienverbrauch: zwischen 500 und 850 Kalorien (je nach Ballast) pro Stunde. Gut für: Toll fürs Herz-Kreislauf-System! Auch Beine und Po werden beansprucht. 

Drachen steigen lassen

Drachenzähmen leicht gemacht: So richtig können wir uns gar nicht mehr erinnern, wie es funktioniert hat. Ist doch schon ziemlich lange her. Was ist, wenn man das Ding loslässt? Verheddert sich da was? Was, wenn sich zwei Leinen kreuzen? Na dann kämpfen Drachen – und Besitzer. Allein das verursacht Schweissausbrüche.

Kalorienverbrauch: etwa 250 Kalorien pro Stunde. Gut für: Spitzen-Rückentraining! Sogar Bauch und Beine werden gefordert. 

Sandburg bauen

Ihr habt euer Training in den Sand gesetzt? Wunderbar! Baut euch eine massive Meerjungfrauenflosse oder die Villa eurer Träume aus richtig nassem, schwerem Sand.

Kalorienverbrauch: etwa 250 Kalorien pro Stunde. Gut für: profundes Oberkörpertraining für Arme à la Letizia von Spanien.

Luftmatratze aufblasen

Ach was, Luftmatratze! Das Giga-Einhorn vom letzten Jahr! Richtig intensiv wirds, wenn man sich um den gesamten Float-Squad samt Breze, Glace, Pizza, Muschel und Flamingo kümmert. Glaubt uns, da geht euch wortwörtlich die Pumpe. Oder eben der Blasebalg.

Kalorienverbrauch: etwa 100 Kalorien pro Viertelstunde. Gut für: Der eben genannte Blasebalg zielt auf die vordere Oberschenkelmuskulatur ab. Beim Pusten muss ganz bewusst geschnauft werden, was Bauch und Beckenboden trainiert. 

Sonnencreme auftragen

Klar, der eigene Sonnenschutz geht vor. Aber: Grosse Gangs mit grosser Fläche werden auch hier bevorzugt mit ans Ufer eurer Wahl genommen, denn dann hat man mehr zu cremen. Und bitte kümmert euch gut um sie. Arbeitet die Lotion leidenschaftlich ein, cremt regelmässig nach und denkt vielleicht vorausschauend auch schon mal an Après-Sun.

Kalorienverbrauch: etwa 220 Kalorien pro Stunde. Gut für: Der Körperkontakt geht auf die Unterarmmuskulatur und die Finger. Gut für Büro-Tierchen.

Sich ständig umziehen

Angst vor einer Blasenentzündung? Zu viele gute Bikinis? Angst vor einseitigen Tanlines? Es gibt tausend Gründe für vermehrte Outfit-Changes. Wem Letzteres Schweissperlen auf die Stirn treibt, der jagt vermutlich auch im Minutentakt der Sonne hinterher. Da die sich bewegt, müssen wir mit. Das heisst, auch mit Handtuch oder Liegestuhl müssen wir umziehen.

Kalorienverbrauch: etwa 130 Kalorien pro Viertelstunde. Gut für: Da muss der ganze Körper ran: Rumpf, Beine, Po, Rücken und Arme müssen ausdauernd bleiben. 

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