«Ich werde manchmal so wütend, dass ich etwas kaputt machen könnte. Dann wieder fange ich aus dem Nichts an, zu heulen. Ich erkenne mich selbst nicht mehr.» Oder: «Ich kann nicht mehr klar denken und erinnere mich oft nicht daran, was vor fünf Minuten war. Ich glaube, ich werde dement.» Oder: «Ich schlafe höchstens noch vier Stunden, und das fast jede Nacht. Ich habe Angst, dass ich zusammenbreche.»
Äussern Frauen im mittleren Alter Sätze wie diese, sollte man hellhörig werden. Denn Stimmungsschwankungen, Hirnnebel (auch bekannt als Brain Fog) und Schlaflosigkeit gehören zu den typischen Symptomen der Wechseljahre. Ebenso Nachtschweiss, Hitzewallungen, trockene Haut und Schleimhäute, Gelenkschmerzen, Haarausfall sowie verstärkte oder unregelmässige Blutungen.
Auch «Tele Züri»-Moderatorin Patricia Boser machten Beschwerden zu schaffen: «Es liegt am Brain Fog. Der hat mich kaputt gemacht. Und immer so nah am Wasser gebaut zu sein – bei jeder Gelegenheit Tränen in die Augen zu bekommen. So unglaublich empfindlich zu sein, das kenne ich so von mir nicht», berichtet die 58-Jährige über ihre Erfahrungen.
Du hast das Gefühl, dass du in die Wechseljahre kommst, und verspürst Beschwerden? Oder du steckst schon mittendrin und bist unsicher? Die endlose (nächtliche) Suche nach Antworten und Linderung ist etwas, mit dem du dich nicht einfach abfinden solltest. Ein Termin beim Hausarzt oder beim Gynäkologen kann Klarheit bringen – und eine gute Vorbereitung für dieses Gespräch kann sehr hilfreich sein. Bayer lanciert hierfür Menopause Talk – denn über die Probleme mit der Menopause offen zu reden, hilft. Zusätzliche Infos findest du unter meno-pause.ch und menoswiss.ch.
Du hast das Gefühl, dass du in die Wechseljahre kommst, und verspürst Beschwerden? Oder du steckst schon mittendrin und bist unsicher? Die endlose (nächtliche) Suche nach Antworten und Linderung ist etwas, mit dem du dich nicht einfach abfinden solltest. Ein Termin beim Hausarzt oder beim Gynäkologen kann Klarheit bringen – und eine gute Vorbereitung für dieses Gespräch kann sehr hilfreich sein. Bayer lanciert hierfür Menopause Talk – denn über die Probleme mit der Menopause offen zu reden, hilft. Zusätzliche Infos findest du unter meno-pause.ch und menoswiss.ch.
Nur ein Drittel der Frauen bleibt während der Wechseljahre symptomfrei, zwei Drittel kämpfen gegen mittelschwere bis schwere Beschwerden. Um die 30 Symptome können ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Eine grosse Belastung für die Betroffenen und meist auch für das nähere Umfeld.
Und auch ein erschwerender Faktor im Job. Denn: Die Wechseljahre beginnen in der Regel so gegen Mitte 40 und können sieben bis zehn Jahre dauern. In dieser Zeit stehen Frauen noch voll im Berufsleben. Gemäss Bundesamt für Statistik betrug die Erwerbsquote in der Altersgruppe der 40- bis 54-Jährigen letztes Jahr 88 Prozent. Heisst: Ein Grossteil der Frauen muss die Abänderung nicht nur mit dem Privatleben in Einklang bringen, sondern auch mit der Arbeit. Viele haben daneben noch Kinder zu erziehen. Kein Zuckerschlecken.
Gemäss Schätzungen kommen jährlich weltweit rund 47 Millionen Frauen in die Wechseljahre. In der Schweiz geht man von rund 1 Million Frauen aus. Was das im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz bedeutet, wurde jetzt erstmals mittels einer schweizweiten Onlinebefragung untersucht. Durchgeführt wurde die «MenoSupport Suisse Studie» von der Schweizer Internetplattform The Women Circle, vom Inselspital Bern und von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Über 2200 Frauen zwischen 30 und 67 Jahren haben Auskunft gegeben.
Die Symptome führen zu reduzierten Arbeitspensen
Die Ergebnisse sind eindrücklich: 20 Prozent aller Befragten haben aufgrund der Wechseljahre ihre Arbeitsstunden reduziert. Das ist jede fünfte Frau. Mehr als 16 Prozent haben die Stelle gewechselt, mehr als 13 Prozent eine Auszeit genommen. Und jede 20. Frau hat sich frühzeitig pensionieren lassen. Bei den über 55-Jährigen gehen sogar fast 15 Prozent vorzeitig in Rente.
68 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass am Arbeitsplatz nie oder selten über das Thema Wechseljahre gesprochen wird. 42 Prozent bezeichnen es im Job gar als Tabuthema. «Ich hätte mir damals wirklich mehr Sichtbarkeit des Mythos ‹Wechseljahre› gewünscht – des Tabus, über das man nicht gerne spricht», meint auch Entertainerin Patricia Boser. «Ich denke, es entspräche dem Zeitgeist, wenn die Personalabteilungen von Unternehmen anfangen würden, sich Gedanken zu machen, wie man Betroffene besser unterstützen könnte.»
Das wünschen sich Betroffene
Aus der Befragung wird ebenfalls ersichtlich, welche Massnahmen Frauen in den Wechseljahren im Job hilfreich finden würden. Viele wünschen sich eine Sensibilisierung für das Thema bei Führungskräften und Mitarbeitenden, eine offene Kommunikation, Informationsangebote und eine wechseljahrfreundliche Arbeitskultur. Homeoffice, flexible Arbeitszeitmodelle, klimatisierte Arbeitsplätze, abgestimmte Sportangebote sowie Austauschmöglichkeiten mit anderen Frauen in den Unternehmen sind ebenfalls willkommen.
Klar wird auch: Nur etwas mehr als ein Viertel der Frauen hat einen guten Zugang zu sanitären Anlagen und kann die Arbeitskleidung bedürfnisorientiert gestalten. Für die übrigen ist das gerade in der Abänderung alles andere als optimal. Und: Mehr als 11 Prozent haben sich wegen Wechseljahrbeschwerden schon einmal krankschreiben lassen.
Welche finanziellen Folgen abänderungsbedingte Arbeitsausfälle haben, hat die renommierte amerikanischen Mayo Clinic 2023 in einer Studie für die USA beziffert. Sie spricht von geschätzten 1,8 Milliarden Dollar jährlich. Rechnet man die Krankheitskosten mit ein, sind es gar 26,6 Milliarden Dollar. Das zeigt: Die Wechseljahre wirken sich nicht nur im Kleinen, sondern auch im Grossen aus. Es ist also wichtig, dass sich Unternehmen damit befassen.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
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