Schlaf & Gesundheit
Wer so lange schläft, altert langsamer

Wer Nacht für Nacht zu wenig schläft, riskiert gesundheitliche Probleme. Doch auch zu viel Schlaf könnte dem Körper schaden. Eine Studie mit 500'000 Personen zeigt, welche Schlafdauer mit einer langsameren Alterung von Gehirn, Herz und anderen Organen verbunden ist.
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Menschen, die regelmässig weniger als sechs Stunden oder mehr als acht Stunden pro Nacht schliefen, zeigten häufiger Anzeichen einer beschleunigten biologischen Alterung.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Studie zeigt: Schlafmangel und Übermass schaden der Gesundheit und beschleunigen Alterung
  • Beste Schlafdauer laut Studie: 6,4 bis 7,8 Stunden pro Nacht
  • Daten von 500'000 Personen analysiert, Risiken für Krankheiten bestätigt
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Zu wenig Schlaf schadet der Gesundheit – das ist bekannt. Doch auch zu viel Schlaf könnte problematisch sein. Eine grosse Studie zeigt nun, dass sowohl Schlafmangel als auch überlange Nächte mit einer schnelleren biologischen Alterung in Verbindung stehen. Entscheidend scheint die richtige Balance zu sein.

Die ideale Schlafdauer liegt dazwischen

Forscher der Columbia University analysierten Daten von rund 500'000 Teilnehmenden der britischen Biobank. Mithilfe sogenannter «Alterungsuhren» untersuchten sie, wie schnell verschiedene Organe biologisch altern und wie dies mit der Schlafdauer zusammenhängt.

Das Ergebnis: Menschen, die regelmässig weniger als sechs Stunden oder mehr als acht Stunden pro Nacht schliefen, zeigten häufiger Anzeichen einer beschleunigten biologischen Alterung. Die günstigsten Werte fanden die Wissenschaftler bei Personen, die zwischen 6,4 und 7,8 Stunden pro Nacht schliefen.

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Warum Schlaf so wichtig ist

Während des Schlafs regeneriert sich der Körper. Das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren, Zellen werden repariert und Stoffwechselprozesse reguliert.

Wer dauerhaft zu wenig schläft, erhöht laut Experten unter anderem Entzündungswerte im Körper. Auch die Regulierung von Blutzucker und Energiehaushalt kann darunter leiden. Zudem steigt die Belastung für Herz und Kreislauf.

Zu wenig Schlaf erhöht Krankheitsrisiken

Die Studie bestätigt frühere Erkenntnisse: Schlafmangel wird mit einem höheren Risiko für Depressionen, Angststörungen, Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Auch die Gefahr für Demenz könnte steigen. Andere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Menschen mit dauerhaft schlechtem Schlaf ein deutlich höheres Risiko für kognitive Erkrankungen haben.

Warum zu viel Schlaf ebenfalls ein Warnsignal sein kann

Wer regelmässig mehr als acht Stunden schläft, sollte das Ergebnis allerdings nicht falsch verstehen. Die Forschenden betonen, dass langer Schlaf oft nicht die Ursache gesundheitlicher Probleme ist, sondern ein Hinweis darauf sein kann.

Hinter einem erhöhten Schlafbedürfnis können etwa Depressionen, chronische Erkrankungen oder andere gesundheitliche Belastungen stecken.

So schläfst du gesünder

Experten empfehlen vor allem regelmässige Schlafzeiten. Wichtig sei insbesondere, möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen. Zudem helfen:

  • Keine schweren Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen
  • Weniger Bildschirmzeit am Abend
  • Eine ruhige Schlafumgebung
  • Ausreichend Bewegung tagsüber
  • Möglichst feste Schlafrituale

Die wichtigste Erkenntnis der Studie: Nicht möglichst viel Schlaf scheint entscheidend zu sein, sondern ausreichend und regelmässig guter Schlaf. Rund sieben Stunden pro Nacht gelten dabei als ideal.

Dieser Artikel erschien zuerst auf aktuality.sk. Das slowakische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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