Darum gehts
- Catherine Sargent begann mit 35 mit Spaziergängen und nahm in zwölf Jahren 22 Kilo langsam ab
- Sie setzt auf realistische Ziele, feste Gewohnheiten und passt ihr Training ihrer aktuellen Form an
- Sie trainiert dreimal pro Woche und isst meist unverarbeitete, eiweissreiche Lebensmittel als Basis
«Veränderung ist in jedem Alter möglich», sagt Catherine Sargent. Sie ist 47 Jahre alt und fühlt sich stärker als je zuvor. Noch vor zwölf Jahren dachte sie nicht an ein Fitnessstudio. Nach der Geburt ihres dritten Kindes und einer frühen Menopause litt sie unter Erschöpfung, machte sich Sorgen um ihre Gesundheit und kämpfte mit Übergewicht. Mit kleinen Schritten nahm sie 22 Kilo ab und gewann Lebensqualität zurück.
Drei Säulen des Erfolgs
Sargent führt ihre Wandlung auf drei Regeln zurück, die jedem beim Durchhalten helfen.
Kleine Ziele stecken
Anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu ändern, zählt die Konzentration auf ein erreichbares Ziel. Jeder kleine Erfolg motiviert für die nächsten Schritte.
Disziplin vor Motivation
Motivation ist unbeständig, deshalb setzt Sargent auf feste Gewohnheiten. Sie passt ihr Training ihrer aktuellen Form an: Mal liegt der Fokus auf der Intensität, mal auf der Technik.
Freude an der Bewegung
Sie probierte verschiedene Sportarten aus – vom klassischen Fitnessstudio über Crossfit bis hin zu Calisthenics. Wichtig ist, etwas zu finden, das Freude bereitet. Das ist die beste Voraussetzung, um durchzuhalten.
Die Mischung machts
Alles begann mit 40-minütigen Spaziergängen: Heute trainiert Sargent dreimal pro Woche. Sie kombiniert Kraftübungen mit Calisthenics. Klimmzüge, Liegestütze, Dips und Kreuzheben beanspruchen den ganzen Körper. Das verbessert Kraft, Koordination und Körperkontrolle. Zusätzlich achtet sie auf tägliche Bewegung, um Routine und Fitness zu erhalten.
Auch die Ernährung ist für sie zentral. Sie folgt der 80-zu-20-Regel: Die meisten Mahlzeiten bestehen aus unverarbeiteten, nährstoffreichen Lebensmitteln, Genuss bleibt erlaubt. Wichtig sind ausreichend Eiweiss – etwa aus Fisch, magerem Fleisch und Haferflocken – sowie Gemüse, Obst und ballaststoffreiche Lebensmittel.
Dieser Artikel erschien zuerst auf aktuality.sk. Das slowakische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.