Ballaststoff-Trick
Hast du Bananen bisher völlig falsch gegessen?

Ballaststoffe sind unverzichtbar für den Körper. Sie verbessern die Verdauung, senken das Risiko für verschiedene Krankheiten und helfen beim Abnehmen. Ein unreifer Snack spielt dabei eine grössere Rolle, als man denkt.
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Bananen stärken die guten Darmbakterien und schonen den Insulinspiegel – vor allem, wenn man sie richtig isst.
Foto: Getty Images/Visuals Unlimited

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ballaststoffe fördern die Verdauung, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und senken das Risiko für verschiedene Krankheiten
  • In Fachkreisen wird empfohlen, täglich 30 Gramm Ballaststoffe zu essen
  • Die besten Quellen sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Gemüse sowie Früchte
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Jana GigerRedaktorin Service

Ballaststoffe – besonders sexy klingt das Wort im ersten Moment nicht. Doch es lohnt sich, diese Nährstoffgruppe genauer anzuschauen. Die pflanzlichen Faser- und Quellstoffe sind ein absolutes Must-have für unsere Gesundheit: Sie bringen die Verdauung in Schwung, halten den Blutzuckerspiegel stabil und unterstützen beim Abnehmen, da sie lange sättigen. Eine ballaststoffreiche Ernährung senkt zudem das Risiko für Krankheiten wie Adipositas, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Darmkrebs.

Idealerweise sollte man täglich 30 Gramm Ballaststoffe essen, schreibt Viola Andresen, Fachärztin für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Palliativmedizin in ihrem Buch «Mein Ballaststoff-Masterplan». Die Expertin empfiehlt, die Ballaststoffmenge schrittweise über einige Wochen zu steigern. So kann sich der Darm daran gewöhnen, und Blähungen oder Bauchschmerzen halten sich in Grenzen – oder bleiben ganz aus.

Viel trinken wegen «Schwamm-Effekt»

Da Ballaststoffe wie kleine Schwämme wirken und im Darm aufquellen, sollte man am Tag rund zwei Liter Wasser oder ungesüssten Tee trinken. Die besten Ballaststofflieferanten sind Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte sowie Gemüse und zuckerarme Früchte.

Man kann sie problemlos in jede Mahlzeit integrieren: Haferflocken oder ein Vollkornmüesli mit Beeren und einem Löffel Leinsamen zum Zmorge; Dinkelvollkornnudeln oder ein Gericht mit Hülsenfrüchten zum Zmittag; und ein grosser Teller Gemüse (roh oder schonend gegart) und einem Stück Fleisch oder Fisch zum Znacht. 

Andresen rät, folgende Ballaststoff-Favoriten regelmässig zu essen:

Beeren

Frische Früchte sind essenziell, wenn man seinen Ballaststoffkonsum erhöhen möchte. Am besten eignen sich dafür Beeren. Die kleinen Früchte liefern haufenweise Ballaststoffe und Antioxidantien. Gleichzeitig enthalten sie wenig Kalorien und Fruchtzucker. Ein idealer Snack oder ein gesundes Topping für dein Müesli! Im Winter kann man auf gefrorene Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren zurückgreifen.

Grüne Bananen

Hättest du es gewusst? Unreife, noch leicht grüne Bananen sind ideal für die Ballaststoffversorgung, da sie viel resistente Stärke enthalten. Diese wird erst im Dickdarm fermentiert und dient dort den guten Darmbakterien als Nahrung. Ausserdem liefern grüne Bananen mehr Kalium und weniger Zucker als reife, was den Insulinspiegel schont. 

BEO
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Rosenkohl und andere Kohlsorten

Rosenkohl ist ein heimisches Superfood. Neben den unlöslichen Ballaststoffen, die ein gesundes Mikrobiom fördern und das Immunsystem stärken, enthält Rosenkohl viele Vitamine, Mineralstoffe, pflanzliches Eiweiss und Bitterstoffe. Zudem schützt das enthaltene Sulforaphan die Zellen. Ähnliches gilt für Brokkoli, Grünkohl, Rot- und Weisskohl sowie Wirsing und Blumenkohl.

Hülsenfrüchte

Linsen, Kichererbsen und Bohnen punkten mit ihrer Mischung aus hochwertigem pflanzlichen Eiweiss und einem hohen Ballaststoffgehalt. Ein weiterer Vorteil: Sie enthalten wenig Fett und sättigen lange. Beim Kochen Kreuzkümmel, Anis- oder Fenchelsamen hinzuzufügen, hilft dabei, Blähungen oder Bauchschmerzen vorzubeugen, die zu Beginn manchmal auftreten können.

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