Wer glaubt, Ćevapčići seien bloss Hackfleisch vom Grill, hat noch nie im Rezept-Dschungel des Balkans recherchiert. Es gibt unzählige Varianten, die alle für sich beanspruchen, «das Original» zu sein. Auffällig ist zudem: Viele sagen gar nicht Ćevapčići, sondern Ćevapi, Ćevape oder Ćevapa – je nach Region.
Das Wort Ćevap stammt vom arabischen „kabāb“ für grilliertes Fleisch. Über das türkische Kebap gelangte der Begriff während der osmanischen Zeit auf den Balkan. In den südslawischen Sprachen entwickelte sich daraus Ćevap (Einzahl) und Ćevapčići (die Verkleinerungsform).
Hier stellen wir eine serbische Variante vor – ein besonders beliebtes Rezept aus der Stadt Leskovac. Hier geht es zum Rezept.
Das Hackfleisch in eine Schüssel geben.as Hackfleisch in eine Schüssel geben. Knoblauch, Salz und Pfeffer hinzufügen.
Kalte Bouillon oder Wasser nach und nach einarbeiten, bis eine geschmeidige, leicht klebrige Masse entsteht.
Die Fleischmasse gut durchkneten, bis sie bindet.
Mit leicht angefeuchteten Händen längliche Würstchen formen (ca. 7 cm lang, 2 cm dick).
Die Ćevapi rundum gleichmässig grillieren, bis sie schön gebräunt und durchgegart sind.
Die Lepinja kurz auf dem Grill rösten und dabei leicht in den Fleischsaft drücken. Die Fladenbrote aufschneiden oder aufklappen.
Die gegrillten Ćevapi hineingeben und mit Kajmak servieren.