Christa Rigozzi, wie sieht Ihr perfekter Tag in Mailand aus?
Christia Rigozzi: Gestartet wird mit Cappuccino und Cornetto, zum Beispiel beim Teatro alla Scala. Danach die Stadt erkunden, eine Shoppingtour einlegen. Zum Lunch zieht es mich auf die Piazza. Und am Abend ein Dinner bei einem Sternekoch.
Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant?
Für besondere Anlässe gehe ich gern ins «Da Vittorio» in Brusaporto bei Bergamo. Das Drei-Sterne-Restaurant überzeugt mit Qualität und Atmosphäre. Es ist jedes Mal ein Erlebnis. Zudem liebe ich kleine, authentische Trattorien mit Herz.
Und was bestellen Sie?
Das hängt von der Region ab: Am Meer etwas mit Meeresfrüchten, etwa Pasta alle vongole oder Fisch, in der Toskana eher Fleisch und Käse. Dazu bestelle ich Wasser mit Kohlensäure und ein Glas Weisswein. Zum Schluss gibts Gelato, am liebsten Schokolade oder Fior di Latte.
Welche Stadt gefällt Ihnen am besten?
Rom! Du gehst ein paar Schritte und stehst vor 2000 Jahren Geschichte. Gleichzeitig pulsiert die Stadt modern. Die Mischung aus Kultur, Eleganz und gutem Essen macht den Ort magisch.
Welcher Ort eignet sich für Ferien mit Kindern?
Man muss gar nicht weit reisen. Ich liebe vor allem die Toskana, weil sie alles vereint: Meer, Hügel, Natur und viel Raum für Kinder. In den Agriturismi können sie draussen spielen, Tiere entdecken, im Pool baden, während wir Eltern die Ruhe geniessen.
Was muss man in Italien unbedingt einmal gemacht haben?
Eine Reise quer durchs Land. Am besten mit dem Auto vom Norden bis in den Süden fahren. Mit Stopps in Städten, an der Küste und immer wieder in der Landschaft, der Campagna. So erlebt man die Vielfalt Italiens.
Was tragen Sie dort am liebsten?
Am Strand ganz unkompliziert: Bikini und Pareo, dazu Flip-Flops, Sonnenbrille und Hut. In der Stadt setze ich auf bequeme Turnschuhe; man ist oft zu Fuss unterwegs. Am Abend, je nach Restaurant, auch etwas eleganter – meinen Bulgari-Schmuck trage ich sowieso permanent. Stil hat in Italien einfach einen anderen Stellenwert. Das schätze ich sehr: Ältere Menschen sind selbst für einen Gang zum Bäcker top angezogen.
Besuchen Sie die Oper?
Ich war zweimal im Teatro alla Scala. Ich habe zwölf Jahre lang Ballett getanzt und mir dort «Schwanensee» und den «Nussknacker» angesehen.
Welches ist das schönste italienische Liebeslied?
Ich liebe «Piccola stella senza cielo» von Luciano Ligabue, meinem Lieblingssänger. Aber es gibt natürlich viele andere tolle Künstler, etwa Eros Ramazzotti.
Wie nehmen Sie sich ein Stück «Bella Italia» mit zurück in die Schweiz?
Ich knipse fleissig Handyfotos und bringe Spezialitäten wie Panettone mit nach Hause.