Gute Qualität macht den Unterschied
Ein gelungenes Grillerlebnis beginnt bereits beim Einkauf. Hochwertiges Fleisch mit feiner Marmorierung bleibt beim Grillieren saftiger und entwickelt mehr Aroma. Besonders bei Rindfleisch sorgt eine gute Reifung dafür, dass das Fleisch zart wird. Doch nicht nur Fleisch zählt: Auch frisches Gemüse, Fisch oder pflanzliche Alternativen profitieren von guter Qualität.
Marinaden richtig einsetzen
Eine Marinade sorgt für zusätzliche Aromen und bringt Abwechslung auf den Grill. Wichtig ist genügend Zeit: Idealerweise zieht das Grillgut mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durch. So können Kräuter, Gewürze und Öle ihren Geschmack entfalten.
Für die Marinade eignen sich hitzebeständige Öle, frische Kräuter, Knoblauch, Zitrusfrüchte oder Gewürze. Besonders Geflügel, Schwein oder Gemüse nehmen Marinaden gut auf. Vor dem Grillieren sollte überschüssige Marinade leicht abgetupft werden, damit nichts in die Glut oder auf die Brenner tropft.
Gas oder Holzkohle?
Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill ist vor allem Geschmackssache. Der Gasgrill punktet mit einfacher Temperaturkontrolle, während Holzkohle für echtes Grillfeeling sorgt. Entscheidend ist weniger die Grillart als der richtige Umgang mit der Hitze. Zu starke Flammen oder verbrannte Stellen beeinträchtigen nicht nur den Geschmack, sondern sind auch weniger bekömmlich.
Nicht direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill
Grillgut sollte rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden. So kann es Raumtemperatur annehmen und gleichmässiger garen. Kommt Fleisch zu kalt auf den Grill, wird es schneller zäh.
Beim Anbraten gilt: hohe Hitze für eine schöne Kruste, danach bei tieferer Temperatur fertig garen. Gewendet wird möglichst nur einmal – idealerweise mit einer Grillzange statt mit einer Gabel, damit der Fleischsaft im Innern bleibt.
Weniger ist manchmal mehr
Nicht jedes Stück braucht eine Marinade. Hochwertiges Rind- oder Kalbfleisch schmeckt oft besonders gut, wenn es erst nach dem Grillieren mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt wird. So bleibt der natürliche Eigengeschmack im Mittelpunkt.
Vielfalt auf dem Rost
Auf den Grill gehört heute weit mehr als nur Steak und Würste. Gemüse, Halloumi, Fisch oder pflanzliche Alternativen sorgen für Abwechslung. Beliebt sind auch langsam gegarte Spezialitäten wie Pulled Pork oder grillierte Auberginen und Peperoni. Wer möglichst viele Teile eines Lebensmittels verwertet und saisonale Zutaten verwendet, grilliert zudem bewusster.
Ruhezeit nicht vergessen
Nach dem Grillieren braucht besonders Fleisch noch einen kurzen Moment Ruhe. Wird es zwei bis drei Minuten warm ruhen gelassen, verteilen sich die Fleischsäfte besser im Innern. Das Resultat: saftigeres Fleisch und mehr Geschmack.
Und dann heisst es nur noch: en Guete!