Vorrat für den Winter
Kann man ganze Tomaten einfrieren? So einfach gehts

Reife Tomaten lassen sich ganz einfach einfrieren, ganz ohne Einkochen und Einmachgläser. So bleibt ein Vorrat für Pasta-Saucen, Suppen und Eintöpfe, wenn die Tomaten im Laden längst nicht mehr so aromatisch schmecken.
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Kleine Tomaten können ganz eingefroren werden, grössere lassen sich halbieren oder in Stücke schneiden.
Foto: pexels
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Wenn im Sommer die Tomaten reif sind, lohnt es sich, gleich einen Vorrat für die kalte Jahreszeit anzulegen. Dafür muss man weder stundenlang am Herd stehen noch Gläser sterilisieren. Die einfachste Lösung: Tomaten einfrieren.

Das funktioniert unkompliziert und eignet sich besonders dann, wenn im Garten oder auf dem Markt mehr Tomaten zusammenkommen, als sich frisch verarbeiten lassen. Die tiefgekühlten Früchte sind später eine praktische Grundlage für viele gekochte Gerichte.

Tomaten vorbereiten und einfrieren

Für den Wintervorrat eignen sich reife, gesunde Tomaten ohne faule Stellen oder grössere Beschädigungen. Zunächst die Früchte gründlich waschen und anschliessend vollständig trocknen lassen. So gelangt möglichst wenig zusätzliches Wasser in den Gefrierbeutel.

Danach die Stielansätze entfernen. Kleine Tomaten können ganz eingefroren werden, grössere lassen sich halbieren oder in Stücke schneiden. Welche Variante besser passt, hängt davon ab, wofür die Tomaten später verwendet werden sollen.

Kleine Portionen sparen Zeit

Die vorbereiteten Tomaten kommen in Gefrierbeutel. Am praktischsten ist es, sie gleich in Portionen für einzelne Gerichte aufzuteilen. So muss später nicht der gesamte Vorrat aufgetaut werden.

Vor dem Verschliessen möglichst viel Luft aus den Beuteln drücken. Das hilft, Gefrierbrand zu reduzieren und die Qualität der Tomaten besser zu erhalten.

Wer Tomatenstücke einzeln entnehmen möchte, kann sie zunächst mit etwas Abstand auf einem Tablett verteilen und vorfrieren. Sobald sie fest sind, werden sie in Gefrierbeutel umgefüllt. Dadurch kleben die Stücke weniger stark zusammen.

Im Winter direkt in die Pfanne oder den Topf

Der grosse Vorteil zeigt sich erst Monate später: Statt im Winter frische Tomaten zu kaufen, die oft weniger aromatisch sind als reife Sommerfrüchte, lässt sich der eigene Vorrat aus dem Gefrierfach verwenden.

Besonders gut eignen sich tiefgekühlte Tomaten für Gerichte, bei denen sie ohnehin erhitzt und weiterverarbeitet werden. Dazu gehören:

  • Pasta-Saucen und Bolognese
  • Suppen und Eintöpfe
  • Gulasch und Schmorgerichte
  • Gemüsepfannen und andere gekochte Speisen

Für viele Rezepte müssen die Tomaten nicht einmal vorher aufgetaut werden. Sie können direkt in den Topf gegeben werden. Dabei geben sie beim Erhitzen Wasser ab, weshalb sich die Kochzeit oder die Menge der übrigen Flüssigkeit gegebenenfalls etwas anpassen lässt.

Wichtig ist allerdings: Tiefgekühlte Tomaten behalten ihre ursprüngliche Konsistenz nach dem Auftauen nicht vollständig. Sie werden weicher und eignen sich deshalb weniger für Salate oder andere Gerichte, bei denen frische, feste Tomaten gefragt sind.

Für Saucen, Suppen und Schmorgerichte sind sie dagegen ideal. So lässt sich der Geschmack des Sommers mit wenig Aufwand bis in die Wintermonate retten.

Dieser Artikel erschien erstmals auf zena.blic.rs, dem Lifestyle-Portal des serbischen Mediums Blic, das zur internationalen Ringier-Gruppe gehört.

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