Hinweise wie «Aus eigener Herstellung» oder «Selbstgemacht» können so ziemlich alles bedeuten. Denn oft rühren Eisdielen ihre Sorten mit fertigem Eispulver an und nennen es dann hausgemacht. Einige Betriebe reichern Grundeismassen aus Milch und Sahnepulver, Dextrose- und Bindemitteln mit frischen Früchten an. Verbraucherschützer werten dieses Vorgehen als Täuschung. Doch laut Vorschriften müssen Eisdielen lediglich Hinweise zu Allergenen und Zusatzstoffen liefern. Minderwertiges Eis kann man an folgenden Merkmalen erkennen:
Knallige Farben? Lieber genauer hinschauen
Leuchtend pinkes Erdbeer-, knallblaues Vanille- oder quietschgrünes Pistazieneis sieht zwar verlockend aus, kann aber ein Hinweis auf zugesetzte Farb- und Zusatzstoffe sein. Natürliches Eis aus frischen Zutaten ist häufig etwas dezenter gefärbt.
Weniger Sorten können mehr sein
Eine Eisdiele mit 30 oder mehr Sorten wirkt auf den ersten Blick beeindruckend. Kleine, handwerklich arbeitende Gelaterias bieten dagegen oft eine überschaubarere Auswahl an. Dafür stehen häufiger saisonale Zutaten und frisch zubereitete Sorten im Mittelpunkt.
Cremig ist nicht immer ein Qualitätsmerkmal
Besonders geschmeidiges Eis, das auch bei warmen Temperaturen seine Form behält, sieht zwar appetitlich aus, kann aber auf den Einsatz von Stabilisatoren oder Emulgatoren hindeuten. Handwerklich hergestelltes Eis verändert seine Konsistenz je nach Temperatur und sollte weder steinhart noch auffällig zäh sein.
Am verbindlichsten ist jedoch: Wer sich unsicher ist, sollte einfach in der Eisdiele nachfragen.
Das heisse Sommerwetter weckt das Verlangen nach Erfrischung. Wer denkt da nicht ab und zu an ein feines, kühles Glace? BLICK sagt, worauf es dabei zu achten gilt und wo wie viele Kalorien drin stecken.
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