Schweizer Handy-Studie zeigt
Android-Nutzer sind zufriedener als Apple-Fans

Die Schweiz gibt immer mehr Geld für Handys aus. Apple dominiert den Markt wie nie zuvor. Doch ausgerechnet die teureren Geräte machen ihre Besitzer weniger glücklich. Das zeigt die neue Comparis-Studie.
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iPhone-Land Schweiz: Apple hat 49,3 Prozent Marktanteil.
Foto: Thomas Meier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Apple dominiert Schweizer Handy-Markt mit 49,3 Prozent Marktanteil im Jahr 2026
  • iPhone-Nutzer budgetieren durchschnittlich 708 Franken, Android-Nutzer nur 452 Fr.
  • 15,7 Prozent besitzen ihr Smartphone seit über vier Jahren: ein Rekordwert
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Tobias BolzernRedaktor Digital

Die Schweiz ist iPhone-Land. Fast jede zweite Person nutzt inzwischen ein Handy aus Cupertino. Apple kommt auf einen Marktanteil von 49,3 Prozent – 2020 waren es noch 44,8 Prozent. Samsung liegt mit 37,2 Prozent deutlich dahinter. Das zeigt die neue Smartphonestudie des Vergleichsdienstes Comparis.

«In der kaufkräftigen Schweiz spielen die hohen iPhone-Preise und das Fehlen eines Einsteigermodells bei Apple eine weniger grosse Rolle als im umliegenden Ausland», sagt Comparis-Digitalexperte Jean-Claude Frick.

Überraschender Befund

Doch das Handy wird dennoch für viele zur Kostenfrage. Für ein neues Gerät planen Schweizer heute im Schnitt 574 Franken ein, 2020 lag dieser Wert mit 517 Franken noch deutlich tiefer. iPhone-Nutzer greifen besonders tief ins Portemonnaie: Sie budgetieren im Schnitt 708 Franken, Android-Nutzer nur 452 Franken.

Und weil Smartphones immer teurer werden, behalten viele ihr Gerät länger. 65 Prozent der Befragten geben an, ihr Handy wegen der Preise länger zu nutzen als früher. Bereits 15,7 Prozent besitzen ihr Smartphone seit vier Jahren oder mehr – ein Höchstwert. «Dank besserer und längerer Versorgung mit Software-Updates können wir Handys heute länger nutzen als noch vor ein paar Jahren», so Frick.

Ein überraschender Befund: Wer mehr zahlt, ist nicht automatisch zufriedener mit dem Gerät. Android-Nutzer sind mit 42,8 Prozent häufiger rundum zufrieden als iPhone-Nutzer mit 34,1 Prozent. «Wer über 700 Franken für ein iPhone hinblättert, hat eine extrem hohe Erwartungshaltung. Kleinste Mängel wiegen dann subjektiv schwerer», erklärt Comparis-Digitalexperte Jean-Claude Frick. «Wenn ein günstigeres Android-Gerät gut funktioniert, ist die positive Überraschung und damit die Zufriedenheit oft grösser.» 

Einen Punkt hat Apple aber für sich: Bei der Kameraqualität sind iPhone-Nutzer deutlich zufriedener. Nur 7,7 Prozent bemängeln die Kamera, bei Android sind es 12,6 Prozent. Grösstes Ärgernis aller bleibt die Akkulaufzeit: Jeder Vierte klagt darüber. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 2091 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact.

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