iPhone 17e
Für wen lohnt sich das Billig-iPhone?

Jahrelang war das Einsteiger-iPhone ein Kompromiss mit Abstrichen. Kein Magsafe, wenig Speicherplatz, älterer Prozessor. Das iPhone 17e räumt nun mit den Kritikpunkten auf – und bleibt trotzdem nicht ohne Makel.
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Das Einsteiger-iPhone bekommt einen neuen Anstrich. Das Gerät gibt es nun in rosa.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das iPhone 17e (599 Fr.) bringt erstmals Magsafe ins Einstiegsmodell
  • Der A19-Chip ist fast so schnell wie im 200 Franken teureren iPhone 17
  • Die Kamera bleibt der grösste Kompromiss des günstigsten iPhones
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Tobias BolzernRedaktor Digital

599 Franken. Dafür bekommt man ab dem 11. März das iPhone 17e, Apples neues Einstiegsmodell. Drei Tage war es das einzige Handy in meinem Hosensack. Das Fazit vorweg: Wer seit Jahren auf ein Upgrade wartet, bekommt hier viel. Wer schon einmal ein modernes Top-Modell in der Hand hatte, merkt schnell, was fehlt.

Der A19-Prozessor im 17e ist eine minim abgespecktere Version, wie im teureren iPhone 17. Unterschied im Alltag? Praktisch null. Apps öffnen schnell. Videos bearbeiten, Fotos aufhübschen, KI-Spielereien: Alles läuft flüssig. Und der Akku? Im Test hielt das Gerät rund 1,5 Tage, bis es wieder an die Steckdose musste. Auch Vielnutzer kommen damit über den Tag.

iPhone 17 mit Magneten

Magsafe war bisher das unsichtbare Merkmal, das das Einsteigergerät von den teureren unterschied. Jetzt fällt dieser Graben. Das iPhone 17e hat Magsafe und lädt kabellos mit 15 Watt. Alle Hüllen, Wallets und Ladepads aus dem Apple-Ökosystem funktionieren. Zudem ist der Speicher gewachsen: Das Basismodell hat jetzt 256 Gigabyte. Doppelt so viel wie beim Vorgänger, zum gleichen Preis. Ein Schritt, der überfällig war.

Das 6,1-Zoll-OLED-Display zeigt gute Farben und einen hohen Kontrast, ist aber nicht ganz so hell wie bei teureren Modellen. Positiv: Der Bildschirm ist nun mit dem Ceramic Shield 2 geschützt. Es ist das gleiche Schutzglas wie beim iPhone 17 Pro und deutlich kratzfester als die Vorgänger. Damit zieht Apple beim Billig-Modell mit Google gleich. Deren Pixel 10a (599 Fr.) hat jüngst ebenfalls das Ceramic Shield 2 erhalten. Was es im Alltag bedeutet, kenne ich aus eigener Erfahrung. Mein iPhone 17 Pro hat in den letzten sechs Monaten den Asphalt mehrfach aus nächster Nähe kennengelernt. Der Alurahmen ist zerkratzt, stellenweise verbogen, an mehreren Stellen sieht man blankes Alu. Das Display? Makellos. Nur wer genau hinschaut, findet unter direktem Licht allerfeinste Spuren.

Einziger Haken beim 17e: Das Display läuft mit 60 Hertz statt 120 wie beim iPhone 17. Wer von einem iPhone 12 kommt, merkt das nicht. Wer das iPhone 17 Pro schon einmal in der Hand hatte schon, und zwar sofort. Animationen sind deutlich weniger flüssig, etwa beim Entsperren des Smartphones. Die Dynamic Island fehlt komplett: Das 17e ist damit das einzige aktuelle iPhone mit dem klassischem Notch und einem dicken Rand um den Bildschirm.

Eine Kamera, ein Kompromiss

Die 48-Megapixel-Kamera macht bei gutem Licht ordentliche Fotos. Porträts gelingen durch die verbesserte Bildverarbeitung des A19 besser als beim Vorgänger. Was fehlt ist eine Ultraweitwinkel-Kamera. Das iPhone 17 hat zwei Linsen, das 17e eine. Wer Architektur, Landschaften oder enge Räume fotografiert, merkt das. Der grösste Abstrich betrifft die Frontkamera. Das 17e hat weiterhin die ältere 12-Megapixel-Kamera. Zum Vergleich: Das iPhone 17 hat eine höher auflösende Kamera (18 MP) mit quadratischem Sensor. Für Selfie-Fans ist das der spürbarste Unterschied zum grossen Bruder.

iPhone 17e: Fazit

Wer einfach nur ein iPhone will, ist hier richtig. Das iPhone 17e ist die neue Standardempfehlung für genau diese Leute: Wer zum ersten Mal ein iPhone kauft, wer eines fürs Kind sucht, wer ein Firmengerät braucht. Wer von einem iPhone 11, 12 oder 13 wechselt, erlebt einen echten Sprung: schnellerer Chip, doppelter Speicher, Magsafe, besseres Schutzglas. Vier Upgrades auf einmal. Wer bei der Kamera mehr Ansprüche hat, sowohl hinten wie vorne, sollte sich fragen: Sind 200 Franken mehr fürs iPhone 17 mit Ultraweitwinkel und besserer Selfie-Cam nicht vernünftiger investiert?

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