Trumps Keller-Sutter-Bashing in voller Länge
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«Sie ging mir auf die Nerven»:Trumps Keller-Sutter-Bashing in voller Länge

Leser zu Trump am WEF
«Der hätte ein Einreiseverbot bekommen sollen!»

Donald Trumps Auftritt am WEF dürfte aus all den falschen Gründen in Erinnerung bleiben. Besonders wir Schweizer mussten uns einiges in seiner Rede gefallen lassen. Unsere Leserinnen und Leser wehren sich.
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Der Grossteil unserer Leserschaft kritisiert Trump für seine Aussagen gegen die Schweiz am WEF.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Trump kritisiert die Schweiz und Karin Keller-Sutter beim WEF 2026 in Davos
  • Leser fordern Einreiseverbot für Trump wegen respektloser Aussagen
  • Viele Schweizer verlangen von der Regierung klaren Widerstand gegen Trump
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Alessandro KälinRedaktor Community

Die Schweiz musste sich am WEF von Hausgast Donald Trump so einiges anhören. «Ohne uns wäre die Schweiz nicht die Schweiz. Die ist nur gut wegen Amerika», ist nur eine der überspitzten Aussagen, die er in seiner Rede tätigte. Auch über Finanzministerin Karin Keller-Sutter spottete er lauthals wegen der Zollverhandlungen. 

Trumps Eskapaden beim WEF sorgen nicht nur in der Politik, sondern auch in unserer Kommentarspalte für Aufregung. Die meisten Leserinnen und Leser sind sich einig: «So geht das nicht, Mr. President!» Wir haben einen genaueren Blick in die Kommentare geworfen. 

«An Arroganz nicht zu übertreffen»

Der US-Präsident kassiert harte Worte von unserer Community. «Seine Äusserungen sagen alles über den Charakter dieser Person», kommentiert Peter Sigrist. Er fügt an: «So einer ist Präsident der USA und bekommt noch Beifall für seinen Auftritt. Beschämend.» Beat Wagner sieht es ebenso: «An Arroganz nicht zu übertreffen. Er beleidigt uns alle mit seinen Aussagen.»

«Der Mann ist im Drauflosreden immer noch sehr schnell», schreibt Ueli Gerber. Er schlägt vor: «Ein bisschen mehr Zeit zum Denken wäre vielleicht nicht schlecht?» Hansruedi Kuster kritisiert: «Null Manieren und Anstand. Was wir als Kinder gelernt haben, ist an Trump vorbeigegangen.»

Abraham Stuvwyz fragt nur: «Warum nochmals haben wir ihn eingeladen? Um uns von ihm beschimpfen zu lassen? Wirklich?» Monika Baumann fordert gar einen Landesverweis: «So unhöflich und keinen Respekt. Für einen Präsidenten ein No-Go! Der hätte ein Einreiseverbot bekommen sollen!»

«Hut ab, dass sie Donald die Stirn geboten hat»

Besonders Trumps Aussagen gegen Karin Keller-Sutter fanden viele daneben. So schreibt Stefan Kottmann: «Jeder kann seine Meinung über Keller-Sutter haben. Aber als Gast in ein Land kommen und öffentlich ein Regierungsmitglied verhöhnen? Das sagt schon alles.»

Beat Meili lobt die Finanzministerin: «Ich mag Frau Keller-Sutter. Stelle immer mehr fest, dass sie die Einzige ist, die sich nicht von Leuten wie Trump unterjochen lässt.» Auch von Daniel Widmer kommt Anerkennung: «Wenn sich Trump heute noch über sie nervt, hat sie alles richtig gemacht», hebt er hervor. «Hut ab, dass sie Donald die Stirn geboten hat.» Diese Stärke wünscht er sich von mehr Schweizer Politikern. 

«Die Schweiz muss der USA zeigen, dass das nicht geht»

Viele Leserinnen und Leser rufen die Schweiz und unsere Regierung dazu auf, sich gegen Trump aufzulehnen. Mike Lohmann fordert: «Es reicht! Die Schweiz muss der USA mal so richtig zeigen, dass das nicht geht.» André Herzog hebt ebenfalls hervor: «Auch wenn die Schweiz viel kleiner ist, wir dürfen unsere Meinung platzieren. Klar sagen, dass nicht alles ok ist, was er sagt und tut.»

Klartext mit dem US-Präsidenten zu sprechen ist im Interesse vieler. Matthias Grey betont: «Wir sollten aufhören, Trump immer nur zu loben und bestechen. Es ist Zeit für Gegenwind.» Günter Raffi schlägt vor: «Es ist ganz einfach. Nicht mehr einladen und ihm keine Bühne bieten.»

Andere sind gar dafür, dass die Schweiz den USA nach diesem Auftritt ganz aus dem Weg gehen sollte. Philipp Rittermann schreibt: «Ich finde, wir sollten sämtliche wirtschaftlichen Beziehungen auf Eis legen, solange er im Amt ist.» Stephan Kaiser schliesst sich an: «Einfach ignorieren, den eigenen Kurs fahren und alles Amerikanische so weit wie möglich umgehen. Es geht auch ohne die!»

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