Leser zu neuen US-Strafzöllen
«Wie lange lässt sich die Schweiz noch von Trump drangsalieren?»

US-Präsident Donald Trump hat erneut einen Grund gefunden, um in 60 Ländern neue Strafzölle geltend zu machen. Für die Schweiz fallen diese in einer Höhe von 12,5 Prozent aus. Unserer Community gefällt der erneute Zollangriff ganz und gar nicht. Sie fordert Gegenwehr.
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Präsident Donald Trump hält eisern an der amerikanischen Zollmauer fest.
Foto: AP/Julia Demaree Nikhinson

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump verhängt 12,5 Prozent Strafzölle auf Schweizer Importe wegen Zwangsarbeit.
  • Schweizer Bevölkerung und Leser kritisieren Trumps Begründung als fragwürdig.
  • 60 Länder betroffen; Zölle zwischen 10 und 12,5 Prozent eingeführt.
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Alessandro KälinRedaktor Community

Es hagelt wieder Strafzölle aus den USA. US-Präsident Donald Trump (80) verhängt neue Zölle gegen 60 Handelspartner. Die Schweiz kommt mit einem Zollsatz von 12,5 Prozent noch schlechter weg als etwa die EU. Bei allen betroffenen Handelsnationen liegt der Prozentsatz zwischen 10 bis 12,5 Prozent.

Der Grund für die neuen Zollmassnahmen kommt scheinbar aus dem Nichts. Gemäss Handelsbeauftragten Jamieson Greer (47) würden die bestraften Länder ihre Märkte nicht vor durch Zwangsarbeit hergestellten Waren schützen. Das wollen die USA nicht länger hinnehmen. Das Wirtschaftsdepartement hat den erneuten Zollangriff bisher nur zur Kenntnis genommen. Auch das Schweizer Zollabkommen mit der Trump-Regierung ist weiterhin hängig.

«Regierung glaubt, in diesen Ländern gibt es Zwangsarbeit»
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US-Journalist erklärt Zölle:«Regierung glaubt, in diesen Ländern gibt es Zwangsarbeit»

«Wieder eine Taktik, um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen»

Für viele Leserinnen und Leser ist Trumps Begründung für die neuen Strafzölle mehr als fragwürdig. So schreibt Daisy Caltha: «Welche Waren, die unter Zwangsarbeit hergestellt worden sind, importiert denn die Schweiz? Solange er nicht offenlegt, um welche Produkte es geht, ist es eine blosse Unterstellung.» Patrizia Gilomen kritisiert ebenso: «Zölle, um vor Zwangsarbeit zu schützen? Woher kommt das jetzt? Trump soll lieber mal in seinen eigenen Vorgarten schauen!»

Abbas Arnold Schumacher fragt: «Und die USA beziehen keine Waren aus Ländern, in denen Zwangsarbeit stattfindet? Er sucht doch einfach einen Grund, um höhere Zölle zu erheben.» Auch für Brigitte Müller ist der Fall klar: «Er hat gesucht und wieder eine irrwitzige Taktik gefunden, um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen.» 

Handeln der Politik gefordert

Währenddessen steigt bei vielen in der Community die Ungeduld mit der Schweizer Regierung. Patrick Weiss schreibt etwa: «Der Bundesrat nimmt es zur Kenntnis. Das ist ja schön und gut, aber Handeln wäre angebracht!» Auch Michael Trachsler kann es nicht glauben: «Ich frage mich ernsthaft, wie die Schweiz in den letzten Monaten mit den USA verhandelt hat, wenn wir immer noch schlechter behandelt werden als die EU.» 

Clemens Künzi ist einer von vielen, die Gleiches mit Gleichem vergelten wollen: «Unsere Regierung soll endlich alle US-Firmen in der Schweiz mit entsprechenden Zöllen belegen. Eine andere Sprache versteht der nicht.» Auch Manfred Hürlimann will zurückschlagen: «Wir müssen endlich die Zölle auf US-Produkte erhöhen. Es ist eine Schande, wie Schweizer Firmen und die Regierung nach der Pfeife der USA tanzen.» Eric Lang fragt: «Wie lange lässt sich die Schweiz von Trump drangsalieren?»

Die Community ruft zum Boykott auf

Laut einer weiteren Lesergruppe sollte sich auch die Konsumentenschaft an der Nase nehmen. Kurt Nötzli kritisiert: «Trotzdem kaufen wir munter weiter US-Produkte wie iPhones, Coca Cola, McDonald's. Da müssen wir uns nicht wundern. US-Produkte gehören von uns allen boykottiert!» 

Roland Fehr bläst ins selbe Horn: «Man braucht nicht mal auf alle US-Produkte zu verzichten. Wenn nur jeder ein bisschen weniger kauft, tut das dort auf Dauer schon weh.» Peter Friedrich ergänzt: «Die Stornierung der F35-Jets und anderem Kriegsmaterial wäre sicher auch mal ein guter Anfang. Man kann Donald Trump nur mit den Mitteln begegnen, die er selbst versteht.»

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