«Wir wollen ein Lenkrad»
Ferrari-Chef erteilt Roboter-Autos klare Absage

Emotionen und Fahrspass bleiben bei Ferrari im Fokus. CEO Benedetto Vigna verspricht: Selbstfahrende Autos aus Maranello wird es nicht geben.
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Ferrari-CEO Benedetto Vigna verteidigt die Strategie des Sportwagenherstellers.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ferrari-CEO Benedetto Vigna betont Fokus auf Emotionen
  • Vollautonome Autos sind nicht Teil der Strategie der Italiener
  • Trotz E-Auto Luce hält Ferrari an Verbrennern und Hybriden fest
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Gabriel KnupferRedaktor News

Mit dem Stromer Luce hat Ferrari viele Fans verärgert. Kritiker verspotteten das E-Auto als «iPhone auf Rädern» und «hässlichsten Ferrari aller Zeiten». Jetzt bremst CEO Benedetto Vigna (57) die Kritiker aus. Gegenüber dem Portal Drive betont er: Bei Ferrari stehen die Emotionen weiter im Zentrum.

Dem autonomen Fahren erteilt der Ferrari-Chef deshalb eine klare Absage. «Wir werden keine vollautonomen Autos bauen», verspricht Vigna. «Wir wollen, dass die Menschen Spass haben, nicht die Computer-Chips.»

«Warum sollte man sonst einen Ferrari kaufen?»

Selbstfahrende Autos (ab Stufe 3), bei denen der Computer komplett übernimmt, seien nicht Teil der Strategie. «Wir wollen ein Lenkrad und einen Mann oder eine Frau hinter dem Lenkrad. Warum sollte man sonst einen Ferrari kaufen?»

Was Puristen weniger freuen dürfte: Technologien wie die adaptive Geschwindigkeitsregelung und der Spurhalteassistent bleiben im Programm. Diese sind aber in der EU bei Neuwagen ohnehin Pflicht.

Kunden haben die Wahl

Der Luce ist zudem keine Abkehr vom Verbrenner. Mit dem E-Auto will man Kunden halten, die andernfalls abwandern würden. Ferrari fährt deshalb auf absehbare Zeit dreigleisig. «Wir haben Verbrenner, wir haben Hybride und wir haben Elektro. Punkt.»

Dass der schnellste Ferrari dereinst ein Stromer sein wird – wie etwa bei Porsche –, schliesst Vigna nicht aus: «Es spielt keine Rolle, welche Technologie man einsetzt, solange man etwas liefert, das die Menschen begeistert.» Jetzt müssen die wütenden Traditionalisten das dem CEO nur noch glauben.

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