TCS warnt beim öffentlichen Parkieren oder Laden
Vorsicht vor falschen QR-Codes!

Experte Martin Bolliger vom TCS, mit über 1,6 Millionen Mitglieder der grösste Mobilitätsclub der Schweiz, ist auf Elektromobilität spezialisiert.
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Schon seit geraumer Zeit kann man an öffentlichen Parkuhren per QR-Code sein Parkticket bezahlen.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kriminelle manipulieren QR-Codes bei Parkuhren und E-Ladestationen in der Schweiz
  • Gefälschte Codes führen zu Fake-Seiten, stehlen sensible Daten und Geld
  • TCS-Cyberschutzbrief deckt Schäden durch Quishing und Hacking bis 100'000 Franken
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Kürzlich wäre ich an einer öffentlichen Parkuhr beinahe auf einen manipulierten QR-Code hereingefallen. Kann man sich dagegen ab- oder versichern?
S. Meister, per Mail 

Den QR-Code am öffentlichen Automaten scannen, kurz bestätigen – und schon ist es passiert: Statt die Park- oder Ladegebühr zu bezahlen, landen ahnungslose Nutzerinnen und Nutzer auf einer gefälschten Webseite – und geben im schlimmsten Fall ihre sensiblen Daten preis. Diese Betrugsmasche nennt man «Quishing». Dabei manipulieren Kriminelle QR-Codes, indem sie diese auf öffentlichen Parkuhren oder E-Ladesäulen überkleben oder austauschen. Sie leiten so die Nutzerinnen und Nutzer gezielt auf ihre Fake-Seiten, die jenen der Park- oder Ladeanbieter täuschend echt sehen, und versuchen so, an die sensiblen Daten und Codes heranzukommen.

QR-Codes checken und auf Details achten

Es gibt fälschungssichere QR-Codes. Zum Beispiel, wenn sie bei Parkuhren auf einem Display erscheinen statt einfach nur aufgeklebt oder aufgedruckt sind. Der TCS empfiehlt daher, aufgeklebte QR-Codes immer zu überprüfen. Meistens sind Fälschungen auf dem originalen QR-Code aufgeklebt oder wirken sonst nicht ganz so professionell gemacht. Auch bei den E-Ladestationen gibt es häufig noch zusätzlich einen QR-Code im Display. Dann ist es ratsam, diesen zu scannen. Eine weitere, sichere Methode ist das Nutzen der Lade-App des Betreibers oder des Kreditkartenladegeräts.

Misstrauisch sollte man dagegen werden, wenn im Display ein hoher Betrag erscheint, der abgebucht werden soll, respektive wenn die Webseite des Betreibers unseriös aussieht. Und definitiv die Alarmglocken klingeln sollten, wenn man aufgefordert wird, persönliche Daten wie E-Mail-Adresse, Passwörter oder Kreditkartendaten einzugeben.

Gut zu wissen: Der TCS-Cyberschutzbrief deckt finanzielle Schäden durch Phishing (einschliesslich Quishing), Hacking und Kreditkartenmissbrauch ab.

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