Weniger Autoverkäufe im Juli
Schweizer Importeure müssen weiter leiden

Nach einem halbwegs positiven ersten Halbjahr gingen die Verkäufe auf dem Schweizer Automarkt im Juli wieder zurück. Einzig die steigende Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen gibt den Importeuren Hoffnung.
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Nachdem die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr gegenüber 2025 um drei Prozent auf 116'584 Neuzulassungen leicht zulegen konnten, ...
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Auto-Neuzulassungen in der Schweiz sanken im Juli um 3,2 Prozent
  • Elektrifizierte Fahrzeuge erreichen 36,6 Prozent Marktanteil und holen auf
  • Dieselautos verlieren seit Januar fast 25 Prozent Marktanteil
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Andreas EngelRedaktor Auto & Mobilität

Für die Schweizer Auto-Importeure bleibt die Lage angespannt. Nachdem die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr gegenüber 2025 um drei Prozent auf 116'584 Neuzulassungen leicht zulegen konnten, gibts im Juli mit einem Minus von 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr den nächsten Dämpfer.

Bei einem Plus von jetzt nur noch 2,1 Prozent im Vergleich zu den ersten sieben Monaten 2025 könne laut Importeursvereinigung Auto-Schweiz von einer nachhaltigen Trendwende keine Rede sein. «Die Juli-Zahlen zeigen, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Branche immens bleiben», kommentiert Auto-Schweiz-Direktor Thomas Rücker.

Autos mit Stecker im Hoch

Positiv stimmt die Importeure einzig die steigende Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen. Sowohl reine Elektroautos als auch Plug-in-Hybride legten seit Anfang Jahr gegenüber 2025 um mehr als 20 Prozent zu und erreichen von Januar bis Juli einen Marktanteil von 24,2 beziehungsweise 12,4 Prozent.

Zusammengenommen machen die Steckerfahrzeuge damit 36,6 Prozent der Schweizer Neuzulassungen aus und liegen erstmals gleichauf mit (nicht aufladbaren) Hybridantrieben – der bisher volumenstärksten Antriebskategorie. Demgegenüber geht die Nachfrage nach Autos mit reinen Benzin- und Diesel-Antrieben weiter zurück: Diesel-PW verloren seit Anfang Jahr fast ein Viertel an Marktanteilen.

«Die Elektrifizierung des Wagenparks hat sich im Juli fortgesetzt und schreitet sukzessive voran», sagt Thomas Rücker. «Zahlreiche Massnahmen seitens der Hersteller und Importeure haben das ermöglicht: ein breites Angebot in allen Preis- und Fahrzeugklassen, ausreichende Reichweiten und niedrige Betriebskosten.»

Gleichzeitig kämpft der Importeursverband gegen die aus seiner Sicht herrschende Überregulierung des hiesigen Automobilmarkts. «Die Schweizer Politik ist gefordert, mit einer Verbesserung der Rahmenordnung den Motor der Wirtschaft zu stärken», so Rücker.

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