«Hirnrissig!»: Wann du die Finger von Plug-in-Hybriden lassen solltest
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«Das ist wirklich hirnrissig»:Wann du die Finger von Plug-in-Hybriden lassen solltest

Elektrogeflüster Folge 26 – Hybrid 2.0
Totgesagte leben länger: Kratzen Plug-in-Hybride die Kurve?

Die neuesten Verkaufszahlen zeigen: Plug-in-Hybride boomen! Wie sinnvoll die Technologie im Alltag wirklich ist und wo die versteckten Kosten lauern, klären wir in der neuesten Folge «Elektrogeflüster».
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Die Plug-In-Hybride sind am boomen. Doch nur wer auch wirklich regelmässig lädt, profitiert von dem Besten aus beiden Welten – sonst sind sie massive Spritfresser.
Foto: Getty Images
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Andreas EngelRedaktor Auto & Mobilität

Im Podcast «Elektrogeflüster» dreht sich alles um die neue Realität auf unseren Strassen. Die Hosts Andreas Engel und Wilma Fasola diskutieren über Reichweitenangst, Lade-Frust und die neuesten Trends der Branche. In dieser Folge nehmen sie die verschiedenen Hybrid-Formen genauer unter die Lupe und hinterfragen das Versprechen vom «Besten aus zwei Welten».

Das bietet Folge Nr. 26

Eigentlich waren sie von Branchen-Experten schon totgesagt, doch die Realität im Jahr 2026 sieht anders aus: Plug-in-Hybride (PHEV) erleben einen massiven Aufschwung und legten laut der Importeursvereinigung Auto-Schweiz allein in den ersten vier Monaten um satte 27 Prozent zu. Zusammen mit reinen Stromern machen die Steckerfahrzeuge mittlerweile fast 35 Prozent des Gesamtmarktes aus.

Dabei war die Skepsis anfangs durchaus berechtigt. Die ersten PHEV-Modelle taugten rein elektrisch höchstens für Kurzstrecken, bevor der Verbrenner anspringen musste. Mittlerweile hat sich die Technik jedoch rasant weiterentwickelt: Moderne Plug-in-Hybride schaffen im Alltag problemlos 80 bis 120 Kilometer – chinesische Pioniere knacken sogar die 200-Kilometer-Marke. Für viele Autofahrer fungieren sie daher als perfektes «Elektroauto Light» für den Alltag, kombiniert mit der unkomplizierten Reichweite eines Verbrenners für die Langstrecke.

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Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Eine aktuelle Studie des deutschen Fraunhofer-Instituts zeigt, dass die vermeintlich sauberen Hybride in der Praxis bis zu 300 Prozent mehr Kraftstoff verbrauchen als von den Herstellern auf dem Papier angegeben. Wer sein Fahrzeug nie an die Steckdose hängt und nur als Alibi-Übung nutzt, schleppt massig unnötiges Gewicht in Form von Batterie und Elektrotechnik mit sich herum – und treibt den Verbrauch sowie die Wartungskosten massiv in die Höhe.

Warum die Autobauer die Hybridtechnik trotz höherer Wartungskosten dennoch so stark pushen – und welche Rolle europäische Zollabgaben auf chinesische Stromer dabei spielen –, erfahrt ihr in der aktuellen Episode. Fahrt ihr selbst ein Hybrid-Modell oder habt ihr den Umstieg auf einen reinen Stromer gewagt? Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Laden im Alltag gemacht? Wir freuen uns auf eure Inputs und den Austausch mit der Community. Abonniere uns auf allen gängigen Plattformen und schreib uns bei Fragen oder Kritik: podcast@ringier.ch. 

Zu den Hosts

Andreas Engel (41) ist seit 2013 als Mobilitätsjournalist für Blick, Sonntagsblick, die Schweizer Illustrierte und andere Ringier-Titel unterwegs. Im Rahmen seiner Recherchen testet er regelmässig die neuesten E-Auto-Modelle und bezeichnet sich selbst als E-Auto-Enthusiast.

Wilma Fasola (45) schreibt seit 25 Jahren – heute für die Specials der Handelszeitung. Dass sie Benzin im Blut hat, bewies sie jahrelang als Co-Pilotin bei Oldtimerrallyes und beim Rennlizenz-Lehrgang auf dem Hockenheimring. Als Petrolhead blickt sie teils noch mit einem skeptischen Blick auf die neue elektrische Welt.

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