Darum gehts
- Stromer und Plug-in-Hybride kommen 2026 in jeder Preisklasse
- BYDs Premiummarke Denza fährt mit dem Z9 GT einen echten Superkombi vor
- Geely-Tochter Zeekr bringt mit dem Kombi 7GT bereits das vierte Elektromodell auf den Schweizer Markt
Der iX3, der als erstes Modell auf der zukunftsweisenden «Neue Klasse»-Plattform aufbaut, feierte Anfang September 2025 an der IAA in München Weltpremiere. Im März rollen die ersten Modelle in die Schweiz. Der 4,78 Meter lange Elektro-SUV überzeugt mit tollen Fahrleistungen (hier gehts zum Test), moderner Elektrotechnik samt 800-Volt-Bordnetz, innovativem Bedienkonzept und tiefem CO₂-Abdruck. Vorerst ist nur der 469 PS starke iX3 xDrive50 ab 78’000 Franken bestellbar – günstigere Versionen folgen.
Denza, Premiumtochter von China-Gigant BYD, präsentiert mit dem Z9 GT einen sportlichen Shooting Brake mit Plug-in- oder E-Antrieb. Das Design ist flach, muskulös und dynamisch. Der Innenraum bietet ein 17-Zoll-Display, luxuriöse Ausstattung und viel Platz. Beim Powerstromer (0–100 km/h in 3,4 s) liefern drei Motoren 965 PS (710 kW), die Reichweite liegt bei bis zu 630 Kilometern. Damit will der Z9 GT die Brücke zwischen Sportwagen und Familienkombi bilden. Geladen wird mit bis zu 1000 kW (mehr zum Megawatt-Laden von BYD), womit der 100-kWh-Akku theoretisch in wenigen Minuten gefüllt wäre. Die Preise zum Start im Sommer dürften beim Plug-in (870 PS) noch im fünfstelligen, beim Stromer im sechsstelligen Bereich beginnen.
Während Lexus 2025 in der Schweiz Federn lassen musste (– 23,5% auf 760 Verkäufe), konnte Toyotas Edeltochter in Europa um 20 Prozent auf 88'000 Neuzulassungen kräftig zulegen. Kräftig gewachsen ist auch die mittlerweile achte Generation der Businesslimousine ES, die sich neu um 16,5 Zentimeter auf 5,14 Meter Länge streckt! Neben den bekannten Vollhybriden 300h (201 PS) und 350h (247 PS) wirds den ES ab Sommer auch als rein elektrischen 350e mit Frontantrieb und 224 PS oder als Allradler 500e mit 343 PS geben. Der typisch Lexus polarisierend gestylte ES dürfte bei rund 65'000 Franken starten.
Als «bahnbrechenden Meilenstein» hat die bald in der Schweiz startende Geely-Marke Lynk & Co (hier gehts zum Porträt) Anfang 2025 ihr neues Flaggschiff vorgestellt. Der 4,82 Meter lange SUV 08 setzt wie der kleinere 01 auf ein Plug-in-System, bei dem allerdings ein Vierzylinder-Benziner neben dem E-Motor für Vortrieb sorgt. Die Systemleistung, die nur über die Vorderachse abgegeben wird, beträgt maximal 350 PS (257 kW) und 580 Nm. Gross auftrumpfen kann der 08 mit seiner elektrischen Reichweite von bis zu 200 Kilometern – kombiniert soll der SUV gar über 1000 Kilometer schaffen. Dank Schnellladefunktion kann der Akku unterwegs in 33 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt werden. Die Preise dürften bei rund 50'000 Franken beginnen.
Der chinesische Hersteller JAC, importiert unter anderem über Auto Kunz aus Wohlen AG, bringt im Frühling mit dem JS6 PHEV einen Plug-in-Hybrid-SUV zum Budgetpreis auf den Markt. Der 1,5-Liter-Turbobenziner leistet in Kombination mit dem E-Motor 203 PS (150 kW). Während die rein elektrische Reichweite rund 100 Kilometer beträgt, soll der JS6 kombiniert bis zu 900 km schaffen. Der 4,60 Meter lange Familien-SUV punktet mit modernem Infotainmentsystem und grosszügigem Platzangebot. Der JS6 PHEV kann zu Preisen ab 27'989 Franken bereits vorbestellt werden.
Der im Herbst gestartete CLA, der soeben zum europäischen «Car of the Year 2026» gekürt wurde, bekommt im Frühling einen SUV-Bruder. Der GLB übernimmt Plattform und Antriebe und punktet mit riesigem Raumangebot und optional sieben Sitzen. Zum Start gibts den GLB 250+ mit 272 PS (200 kW) und Heckantrieb und den GLB 350 4matic mit 360 PS (260 kW) und Allrad. Beide Varianten werden von einer 85-kWh-Batterie mit Strom versorgt, die bis zu 630 km Reichweite ermöglicht. Am Schnelllader kann der GLB dank 800-Volt-Technik mit bis zu 320 kW nachladen. Noch 2026 werden weitere Versionen mit kleinerem 58-kWh-Akkupaket sowie den Hybridantrieben aus dem CLA folgen. Los gehts beim GLB 250+ ab 59'500, beim GLB 350 4matic ab 63'500 Franken.
Subaru lanciert mit dem Uncharted, dem E-Outback und dem überarbeiteten Solterra 2026 gleich drei neue Elektro-Modelle. Star ist der Uncharted. Zum Marktstart wird es den 4,52 Meter langen SUV in drei Versionen geben: Die Basis mit Vorderradantrieb, 57,7-kWh-Batterie und 445 km Reichweite (WLTP), eine Long-Range-Variante mit grösserer 77-kWh-Batterie und bis zu 585 km Reichweite sowie einen Subaru-typischen Allradler mit 383 PS (252 kW) und maximal 525 km Reichweite. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt dem Uncharted AWD in 5,0 Sekunden, womit er zum schnellsten Subaru aller Zeiten wird. Die Preise zum Start im April dürften bei unter 50'000 Franken beginnen.
Lange liess Toyota den E-Antrieb links liegen – erst 2022 kam mit dem bZ4X der erste Stromer des japanischen Autoriesen auf den Markt. Doch richtig überzeugen konnte der Mittelklasse-SUV weder bei Reichweite noch Ladeleistung. Jetzt kommt eine gründliche Überarbeitung – und mit ihr endlich passable Werte. Je nach Version gibts eine 58- oder 73-kWh-Batterie (Reichweite 444–568 km), Front- oder Allradantrieb und 167 bis 343 PS (123–252 kW). Neben dem normalen SUV bietet Toyota den bZ4X ab sofort auch als Kombivariante Touring an, die auf robusten Abenteuerlook setzt und dank 14 Zentimeter Extra-Länge (4,83 m) auch mit deutlich mehr Platz punktet (Kofferraum 600 l). Preislich dürfte es leicht über dem SUV bei rund 45'000 Franken losgehen.
Mit dem neuen EX60, der am 21. Januar offiziell Weltpremiere feiert, bringt Volvo sein bislang reichweitenstärkstes Elektroauto auf den Markt. Nach vorläufigen Angaben kommt die Allradversion des Mittelklasse-SUVs dank grossem 100-kWh-Akku bis zu 810 km weit. Der EX60 soll dank 800-Volt-Bordnetz zudem an einem 400-kW-Schnelllader in zehn Minuten eine Reichweite von 340 km nachladen können. Mit diesen Werten tritt der EX60 direkt gegen die ebenfalls bald startenden BMW iX3 und Mercedes GLC an, an dem sich der Schwede auch preislich orientieren dürfte. Wir tippen auf einen Startpreis von rund 70'000 Franken.
Mit drei Modellen ist die zum chinesischen Geely-Konzern (u.a. Volvo, Smart, Polestar) gehörende Marke Zeekr im Sommer 2025 in der Schweiz gestartet. Nun folgt mit dem 7GT ein dynamisch gezeichneter Elektro-Kombi, der wiederum den Spagat zwischen Premium und preiswert schaffen soll. Schon die 421 PS (310 kW) starke Basisversion mit 75-kWh-Akku soll bis zu 519 Kilometer Reichweite bieten, die beiden Varianten mit 100-kWh-Batterie und Heck- oder Allradantrieb zwischen 558 und 655 km. Dank 800-Volt-Bordnetz sind die Akkus in 13 bzw. 16 Minuten von zehn auf 80 Prozent am DC-Schnelllader gefüllt. So viel Hightech bietet Zeekr bereits ab 46'490 Franken an.