Amerikanisches Konsortium übernimmt
Porsche verkauft Anteile von Bugatti und Rimac

Porsche verkauft seine Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac Group an ein internationales Konsortium. Hauptinvestor ist die New Yorker Firma HOF Capital.
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Porsche und die Rimac Group haben das Joint Venture Bugatti Rimac im Jahr 2021, als Heimat für die ikonische Marke Bugatti, gegründet.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Porsche verkauft alle Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac Group
  • Rimac Group übernimmt Kontrolle und plant Partnerschaft mit HOF Capital und BlueFive
  • Transaktion bis Ende 2026 abgeschlossen, keine finanziellen Details bekannt
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Lorenzo FulviRedaktor Auto&Mobilität

Paukenschlag in der Automobilbranche: Porsche verkauft seine Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac Group – und verabschiedet sich damit vollständig von seiner Beteiligung an diesen exklusiven Luxus- und Elektroautomarken.

Porsche und die Rimac Group haben das Joint Venture Bugatti Rimac im Jahr 2021, als Heimat für die ikonische Marke Bugatti, gegründet. An diesem Gemeinschaftsunternehmen hielt Porsche bisher eine 45-prozentige Beteiligung, die Rimac Group besass 55 Prozent der Anteile. Porsche hielt ausserdem einen Anteil von 20,6 Prozent an der Rimac Group. Im Rahmen der Transaktion verkauft Porsche seine Beteiligungen vollständig an das von HOF Capital geführte Konsortium mit Sitz in New York (USA). Zu diesem gehören BlueFive Capital als grösster Investor sowie eine Gruppe institutioneller Investoren aus den USA und der EU.

Rimac Group erhält vollständige Kontrolle

Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt für Porsche und die beteiligten Unternehmen. Wie die Rimac Group mitteilte, wird sie nach Abschluss des Geschäfts die Kontrolle über Bugatti Rimac übernehmen. Gleichzeitig plant sie eine strategische Partnerschaft mit HOF Capital und BlueFive Capital, um weiteres Wachstum zu finanzieren. Mate Rimac (38, hier gehts zum Porträt), Gründer und CEO der Rimac Group, wird nicht nur seinen Einfluss auf Bugatti ausbauen, sondern auch gemeinsam mit HOF Capital als grösster Anteilseigner der Rimac Group auftreten.

Porsche begründete den Schritt mit einer stärkeren Fokussierung auf das Kerngeschäft. «Mit dem Joint Venture Bugatti Rimac haben wir zusammen mit der Rimac Group erfolgreich den Grundstein für Bugattis Zukunft gelegt. Und als Frühphaseninvestor der Rimac Group hat Porsche einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung von Rimac Technology zu einem etablierten Automobiltechnologieunternehmen geleistet», erklärte Porsche-Vorstandsvorsitzender Michael Leiters. Mate Rimac zeigte sich dankbar für die Zusammenarbeit und kündigte an, die langfristige Vision seines Unternehmens mit den neuen Investoren voranzutreiben.

Finaler Abschluss der Transaktion Ende 2026 geplant

Die Hintergründe des Verkaufs scheinen jedoch auch mit den finanziellen Schwierigkeiten des Sportwagenherstellers zusammenzuhängen. Bereits im Herbst 2025 machten Berichte über eine Krise bei Porsche Schlagzeilen, die schliesslich den Verkaufsprozess beschleunigten. Trotz der Brisanz wurden keine finanziellen Details zur Transaktion bekanntgegeben. Der finale Abschluss wird jedoch bis Ende 2026 erwartet.

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