«Man ist viel offener für Wandel»
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E-Auto auf Vormarsch in Afrika:«Man ist viel offener für Wandel»

Elektrogeflüster Folge 24: Afrikas E-Auto-Revolution
Warum Afrika den Westen bei der Mobilitätswende überholen könnte

Stromer statt Diesel: ETH-Professor Tobias Schmidt erklärt, warum E-Autos die Strassen vieler Schwellenländer im Strum erobern könnten.
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Tobias Schmidt: «E-Mobilität verbreitet sich in Afrika schneller, als viele Experten denken».
Foto: Getty Images
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Andreas Engel und Wilma Fasola
Handelszeitung

Im Podcast «Elektrogeflüster» diskutieren Andreas Engel und Wilma Fasola normalerweise über Ladeinfrastruktur in den Alpen, die neuesten Software-Updates deutscher Hersteller und neue Modelle aus China. Doch in dieser Folge blicken sie gemeinsam mit Tobias Schmidt, Professor für Energie- und Technologiepolitik an der ETH Zürich, auf einen Kontinent, der kurz vor einer historischen Transformation steht.

Das bietet Folge Nr. 24

Die Kernbotschaft der Studie, die ETH-Professor Tobias Schmidt leitete, ist ebenso provokant wie fundiert: In vielen afrikanischen Ländern könnten Elektrofahrzeuge bereits vor 2040 wirtschaftlicher sein als Verbrenner. Das widerspricht der landläufigen Meinung, dass Afrika noch Jahrzehnte an den «Dreckschleudern» des Westens hängen wird. Bis 2050 wird sich der Fahrzeugbestand in Afrika voraussichtlich verdoppeln. Diese gewaltige Nachfrage trifft auf eine neue ökonomische Realität. Denn während in Europa der Verbrenner seit vielen Jahrzehnten traditionell die Strassen dominiert, geht es in afrikanischen Ländern pragmatisch zu: Die Menschen schauen primär darauf, was am günstigsten und im Alltag am praktischsten ist. In einem Umfeld ohne emotionale Bindung an die Kolbenmechanik gewinnt schlicht das System, das die tiefsten Kosten verursacht. Und hier haben die Stromer aufgrund der niedrigeren Betriebskosten (Total Cost of Ownership) die Nase vorn. Dazu kommt die Energieunabhängigkeit. Während viele Staaten teure Treibstoffe importieren müssen, verfügt der afrikanische Kontinent über ein grosses Potenzial an Solarenergie.

Im Gespräch geht Schmidt, der viel Zeit vor Ort verbracht hat, darauf ein, dass es jedoch nicht die privaten PWs sind, die den Wandel vorantreiben. Vielmehr verbreiten sich E-Zweiräder und E-Taxis in Windeseile. Diese kommen täglich auf hohe Kilometerleistungen, wodurch sich die höheren Anschaffungskosten der Stromer durch die massiven Einsparungen beim Treibstoff extrem schnell amortisieren.

Nun gilt es jedoch, die grösste Hürde zu meistern: das fehlende Kapital. Aufgrund politischer Risiken sind die Zinsen für Kredite oft extrem hoch, was die hohen Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge und vom Stromnetz unabhängige Solaranlagen oft unerschwinglich macht. Dieses Vakuum machen sich Länder wie China zunutze und drängen mit massiver staatlicher Unterstützung auf den Markt. 

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Zu den Hosts

Andreas Engel (41) ist seit 2013 als Mobilitätsjournalist für Blick, Sonntagsblick, die Schweizer Illustrierte und andere Ringier-Titel unterwegs. Im Rahmen seiner Recherchen testet er regelmässig die neuesten E-Auto-Modelle und bezeichnet sich selbst als E-Auto-Enthusiast. 

Wilma Fasola (45) schreibt seit 25 Jahren – heute für verschiedene Specials von Ringier Medien Schweiz. Dass sie Benzin im Blut hat, bewies sie jahrelang als Co-Pilotin bei Oldtimerrallyes und beim Lizenz-Lehrgang auf dem Hockenheimring. 

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Faszination Sportwagen. Elektrifiziert. 

Manche Momente sind zu intensiv, um sie nur zu beschreiben. Sie wollen erlebt werden. Willkommen zu der Porsche Electric Experience. Hier zählt nur eins: Fühlen, was möglich ist.

Erleben Sie die unmittelbare Kraft, die elektrische Beschleunigung und den puren Fahrspass. Ob im Taycan oder im Macan – unvergessliche Probefahrten warten auf Sie. Abseits der Strecke liefert unser Electric Hub exklusive Inhalte rund um die Zukunft der Porsche E-Performance.

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