8 verrückte Bussen aus aller Welt
Fluchen am Steuer gibt bis zu 90 Tage Knast!

Autofahrer füllen die öffentlichen Kassen. Dabei entpuppen sich viele Ferienländer als verblüffend teuer. Wir küren acht der verrücktesten Bussen aus aller Welt.
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Klassiker unter den Vergehen im Strassenverkehr: Ein Handy am Ohr kostet in Griechenland bis zu 350 Euro plus 30 Tage Billet-Entzug! Wir kennen weitere teure und skurrile Bussen aus aller Welt.
Foto: Bastian Fischer

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Australien kosten Bussen an Feiertagen das doppelte
  • Wer in Grossbritannien durch Pfützen fährt und dabei Fussgänger nassspritzt, kriegt grossen Ärger
  • In Österreich kann auch das «geschulte Amtsauge» eine Tempoüberschreitung feststellen
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Raoul SchwinnenRedaktor Auto & Mobilität

Skurrile Verkehrsbussen gibts auf der ganzen Welt: So ist beispielsweise in Turkmenistan seit 2015 das Immatrikulieren nicht weisser Autos verboten. Und mitunter wird es im Ausland teurer als bei uns im Hochpreis-Bussenland Schweiz: So kostet in den Niederlanden Handy am Ohr während der Fahrt bis zu 430 Euro statt wie bei uns 100 Franken.

Hier unsere Favoriten: Acht seltsame und teure Bussen aus aller Welt.

1

Geschultes Amtsauge in Österreich

Foto: Philippe Rossier

Für Tempoverstösse brauchts nicht immer einen Blitzer. In Österreich können Polizistinnen und Polizisten unter bestimmten Umständen eine Geschwindigkeitsüberschreitung auch mit dem «geschulten Amtsauge» feststellen. Konkret: Beamtinnen und Beamte dürfen eine Überschreitung von bis zu 30 km/h mit blossem Auge erkennen und entsprechend ahnden.

2

Zwangsversteigerung in Italien

Foto: Shutterstock

Unser südliches Nachbarland greift bei Alkohol am Steuer besonders streng durch. Zeigt ein polizeilicher Alkoholtest mehr als 1,5 Promille riskieren Fahrerinnen und Fahrer hohe Strafen. Es drohen mehrere Tausend Euro Busse, eine Haftstrafe und die Beschlagnahmung sowie anschliessende Zwangsversteigerung des Fahrzeugs.

3

Feiertags in Australien

Foto: Getty Images

Der Sicherheitsgurt rettet Leben, weshalb sein Nichttragen bei uns mit 60 Franken gebüsst wird (hier die wenigen Ausnahmen von der Gurtenpflicht). Australien ist da weitaus drastischer und skurriler: Bis zu umgerechnet 500 Franken kostet dort der fehlende lebensrettende Klick – werktags und pro Person, die an Bord nicht angeschnallt ist! Speziell: An Feiertagen verlangen die australischen Behörden den doppelten Bussensatz!

4

Einhändig auf Zypern

Foto: plainpicture/Westend61/Ramon Espelt

In den Ferien auf Zypern sollte man im Auto, so Mietwagen-Anbieter Sunny Cars, keinesfalls zu relaxt wirken: Es sind ausser für Verrichtungen wie das Schalten der Gänge stets beide Hände am Steuer zu halten. Wer einhändig fährt und dabei erwischt wird, zahlt – jedoch für unsere Verhältnisse mit 85 Euro relativ wenig.

5

Fluchend in Amerika

Foto: Dragana Gordic

Es ist bekannt: Die USA kennen viele schräge regionale Regeln. Im Bundesstaat Tennessee etwa darf man aus Autos heraus kein Wild schiessen. Aber Wale. Nur liegt Tennessee nicht am Meer. Unser Hit: Wer in der Stadt Rockville, Maryland, im Auto so laut flucht, dass man es draussen hören kann, kassiert wegen «Road Rage» (Wut im Strassenverkehr) 100 Dollar Busse und bis zu 90 Tage Knast!

6

Schnell zahlen in Griechenland

Foto: Getty Images

Im Auto auf griechischen Strassen lässt man das Handy besser liegen. Beim Telefonieren am Steuer droht eine Busse von 350 Euro – zusätzlich Billett-Enzug für 30 Tage. Und die Busse muss schnell bezahlt werden: Wer nicht innerhalb von zehn Tagen zahlt, riskiert eine Verdopplung der Strafe.

7

Nass in Grossbritannien

Foto: zvg.

Wer Grossbritannien bereist, muss nicht nur des Linksfahrens wegen aufpassen: Fährt man auf der Insel des Dauerregens bei Nässe nicht einen very british rücksichtsvollen Bogen um Passanten und spritzt sie deshalb nass, drohen bis zu 6000 britische Pfund Strafe.

8

Nackt in Deutschland

Foto: Philippe Rossier

Wenn FKK-Fans in unserem nördlichen Nachbarland nackt am Steuer unterwegs sind, bleiben sie – wie in der Schweiz auch – straffrei, es sei denn, jemand fühlt sich gestört oder die Nacktheit ist sexuell motiviert oder aktiv exhibitionistisch. Steigt der nackte Autofahrer jedoch aus und Mitmenschen stören sich daran, droht eine Busse von bis zu 1000 Euro (ca. 930 Fr.) oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

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