Darum gehts
- Seit 2012 wird der Titel zum «Schweizer Auto des Jahres» vergeben
- Erster Gewinner war der Opel Ampera, dieses Jahr fährt der BMW iX3 zum Sieg
- In der Galerie gibts alle 15 Siegertypen in der Übersicht
Besser kann man nicht belegen, wie gut sich die Wahl zum «Schweizer Auto des Jahres» etabliert hat: Als der BMW iX3 am 15. Januar 2026 zum «Schweizer Auto des Jahres 2026» gekrönt wird, war er bereits der fünfzehnte Siegertyp der wichtigsten Autowahl unseres Landes.
Für die Qualität der Schweizer Fachjury spricht, dass sie oft schon den Titelträger in der internationalen Wahl «Car of the Year» mit ihrem Votum vorweggenommen hat – etwa 2025 den Renault 5. Zugleich belegt der Umstand, dass dem nicht immer so war, die Unabhängigkeit der Schweizer Experten. Viele Siegermodelle bestätigten den Entscheid zudem im Nachhinein mit ihrem Verkaufserfolg. Nach welchen Kriterien die Jury entscheidet? Nach handfesten, die sich am Käufernutzen orientieren: Funktionalität, Verbrauch, Fahreigenschaften, Alltagstauglichkeit und – natürlich – den Innovationen.
Rekordsieger Opel mit mässigem Erfolg
Nur kann man der Zeit eben auch einmal zu weit voraus sein. Besonders schmerzhaft hat das Opel erfahren: Mit drei Titeln hat keine andere Marke so oft bei der Schweizer Autowahl triumphiert. Aber während der Astra 2016 zum Erfolg wird, hilft es in den beiden anderen Fällen wenig: Der 2012er-Sieger Ampera, das erste Schweizer Auto des Jahres überhaupt, teilt sich den Titel mit dem baugleichen Chevrolet Volt. Sein «Range Extender»-Konzept mit benzinbetriebenem Stromgenerator setzt sich aber weder beim Kunden noch in der Branche durch – stattdessen der von der Grundidee her verwandte Plug-in-Hybridantrieb.
Und der 2018er-Sieger Ampera-e setzt zwar ein Ausrufezeichen als alltagstauglicher Stromer mit grosser Reichweite zum bürgerfreundlichen Tarif. Er leidet aber unter Lieferschwierigkeiten und geht in den Wirren um die Trennung von General Motors und der langjährigen Tochter Opel nahezu unter.
Siegeszug der Stromer
Umso spektakulärer gelingt dem Tesla Model 3 ein Triple. Als Novum holt es beide Titel als «Schweizer Auto des Jahres 2020» der Fachjury und als «Lieblingsauto der Schweizer» der Leserinnen und Leser und die damals noch ausgetragene Wahl zum «Grünsten Auto der Schweiz». Das Model 3 wird zum Bestseller für Tesla, wobei der SUV-Bruder Model Y sogar drei Mal in Folge, von 2022 bis 2024, das meistverkaufte Auto der Schweiz ist.
Sowieso dominieren Elektroautos die Podestplätze der letzten Jahre: Auf den Opel Ampera-e folgt 2019 Jaguars Oberklasse-SUV I-Pace. Nach dem Tesla Model 3 2020 stromert ein Jahr später Polestar mit dem 2er zuoberst aufs Podest. Doch weder die Autos der damals noch zu Volvo gehörenden Elektromarke (zählt heute wie Volvo zum China-Giganten Geely), noch Hyundais Edelableger Genesis, der 2023 mit dem Luxus-Crossover GV60 den Sieg erringt, verkaufen sich sonderlich gut. Besser läufts für Mutterkonzern Hyundai und den Ioniq 5, der zwischen Polestar und Genesis den Titel holt: Er gehört mit 1070 Zulassungen auch 2025 zu den Bestsellern der Südkoreaner in der Schweiz.
Sieger als Bestseller
Der Jeep Avenger ist seit dem Sieg 2024 europaweit zum Bestseller im Portfolio der Stellantis-Marke avanciert, wobei der Mini-SUV im Abenteuerlook nicht nur als reiner Stromer, sondern auch mit konventionellen Verbrennern angeboten wird. Der Renault 5 feiert ein Jahr später ebenfalls einen Einstand nach Mass: Der Elektrokleinwagen im Retrolook ist 2025 hierzulande mit 1629 Neuzulassungen gar das meistverkaufte Renault-Modell!
Und nun also der BMW iX3, der die Konkurrenz deklassiert, wie kein Modell vor ihm bei der Wahl zum «Schweizer Auto des Jahres». 92 von 350 möglichen Punkten sichert sich BMWs Hoffnungsträger und holt damit doppelt so viele Punkte wie der Zweitplatzierte Smart #5. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch der iX3 zum Bestseller für BMW wird – wahrscheinlich nicht nur in der Schweiz.
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