Darum gehts
- Donald Trump will UFO-Akten wegen «enormen Interesses» veröffentlichen lassen
- Barack Obama scherzte kürzlich über Aliens und relativierte später die Aussage
- Trump beauftragte Verteidigungsminister, relevante Regierungsdokumente zu identifizieren und freizugeben
Ausserirdische, Ufos und andere unbekannte Phänomene: Zu diesen und weiteren «hochkomplexen, aber äusserst interessanten und wichtigen Themen» will US-Präsident Donald Trump (79) Akten der Regierung veröffentlichen lassen. Aufgrund des «enormen Interesses» habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) und weitere Ministerien und Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu identifizieren und später freizugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Unklar waren zunächst der Umfang der in Aussicht gestellten Veröffentlichung und bis wann die Informationen der Öffentlichkeit tatsächlich zugänglich gemacht werden sollen. Zuletzt hatte es vor allem Druck auf Trump gegeben, alle Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019) zu veröffentlichen. Kritiker werfen der Regierung vor, zu viele Stellen geschwärzt zu haben und manches zurückzuhalten.
Trump: Obama hat «grossen Fehler» begangen
Ex-Präsident Barack Obama (64) hatte vor wenigen Tagen in einem Podcast scherzhaft auf eine Frage geantwortet, dass Ausserirdische «real» seien. Er selbst habe aber noch keine gesehen, sagte der Demokrat.
Der Republikaner Trump warf ihm daraufhin am Donnerstag vor, geheime Informationen «preisgegeben» und damit einen «grossen Fehler» begangen zu haben. Um welche Art angeblich geheimer Informationen es sich dabei handelte, sagte Trump nicht.
Obama stellte wenige Tage nach seiner allem Anschein nach scherzhaften Äusserung in einem Instagram-Post klar: «Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass es wahrscheinlich ist, dass es da draussen ausserirdisches Leben gibt.» Angesichts der Entfernungen zwischen verschiedenen Sonnensystemen sei es aber wenig wahrscheinlich, dass die Erde von Aliens besucht worden sei. Er selbst habe während seiner Präsidentschaft «keinerlei Beweise dafür gewesen, dass Ausserirdische Kontakt mit uns aufgenommen haben. Wirklich!»