Darum gehts
- Trump warnt vor Folgen bei Scheitern der Atomgespräche mit Iran
- Laut Trump: Iran-Kurs soll in den nächsten zehn Tagen klar sein
- Iran fordert Sanktionsaufhebung, lehnt Raketenprogramm-Begrenzung ab
Sollte es nicht zu einer Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran in Hinblick auf die Atomverhandlungen kommen, werde es «einen sehr anderen Weg» geben, warnte US-Präsident Donald Trump (79) bei der ersten Sitzung seines Friedensrats. In welche Richtung es gehen wird, werde die Welt «wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen herausfinden», so Trump weiter.
Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen sagte Trump, es gebe «gute Gespräche». Er bekräftigte: «Sie dürfen keine Atomwaffe haben – man kann keinen Frieden im Nahen Osten haben, wenn sie eine Atomwaffe haben.» Zugleich betonte er, dass es nicht einfach sei, einen aus seiner Sicht guten Deal zu machen. Eine Einigung sei aber zwingend notwendig: «Wir müssen einen bedeutenden Deal machen, sonst passieren schlechte Dinge.»
Irans Atomprogramm im Fokus der Verhandlungen
Bei den Verhandlungen geht es um Irans umstrittenes Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Andere Themen wie eine Begrenzung seines Raketenprogramms schliesst Teheran bislang aus.
Im Januar liess Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem Eingreifen und liess die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken.