Epstein tanzt und verfolgt Frau in der Küche
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Online-Plattform «Jmail»
Webseite enthält Postfach von Jeffrey Epstein

Auf der Webseite «Jmail» können Nutzer und Nutzerinnen durch ein E-Mail-Postfach scrollen, das die Korrespondenzen von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aufzeigt. Das ungewöhnliche Projekt soll Ermittlungen nachvollziehbarer machen.
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Wer «Jmail» öffnet, landet auf einem Postfach, welches jenes von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein simuliert.
Foto: Screenshot Jmail

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Webseite «Jmail.world» zeigt Epsteins Daten wie Gmail-Postfach mit Details
  • Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Gerichtsakten, seit Dezember veröffentlicht
  • Plattform enthält stark geschwärzte Akten, Bilder, Videos und umbenannte Apps
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Öffnet man die Webseite, heisst es rechts oben «Hi, Jeffrey!». Was «Jmail.world» zeigt, lässt einen aber nicht nur deswegen unwohl fühlen: E-Mails, Fotos und Dokumente aus den Akten von Jeffrey Epstein (1953–2019) – alles aufbereitet wie in einem echten E-Mail-Postfach, kommen einem auf dem Bildschirm entgegen. Auch im Design ähnelt die Webseite sehr dem Google-Mail-Service Gmail. Die Plattform wirkt verstörend, weil sie Details aus dem Leben des verurteilten Sexualstraftäters in einem alltäglichen Setting zeigt – und der Benutzer oder die Benutzerin das Gefühl bekommt, selbst zu Epstein zu werden.

Wie «Bild» berichtet, handelt es sich bei der Seite nicht um ein «geheimes Postfach im Darknet», sondern um eine Rekonstruktion der öffentlich zugänglichen Daten aus Gerichtsakten und Ermittlungsunterlagen. Die Macher hinter «Jmail.world» seien unabhängige Entwickler und Internet-Kreative. Ihre Quelle: Die Epstein-Dokumente, die von US-Behörden und Gerichten bereits veröffentlicht wurden. Diese wurden seit Ende Dezember in mehreren Chargen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Kürzlich erklärte US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi (60), dass die vollständigen Akten nun publik gemacht worden seien.

Keine Sensationslust beabsichtigt

«Jmail.world» ordnet die Daten in einer Gmail-ähnlichen Oberfläche an, damit sie einfacher durchsuchbar sind. Viele der Akten wurden stark geschwärzt, um persönliche Daten zu schützen oder gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Bestimmte Seiten sind so zensiert, dass der Inhalt kaum erkennbar ist, andere wiederum offenbaren sensible Details.

Ziel der «Jmail.world»-Macher sei es, trotz der vielen Schwärzungen, die staatlichen Ermittlungen für die Öffentlichkeit nachvollziehbarer zu machen. Dabei gehe es nicht um Sensationslust, sondern darum, den Fall, der speziell in den USA die hohe Wogen schlagen lässt, zu beleuchten.

Neben den Mails lassen sich auch Bilder und Videos aus dem Epstein-Nachlass anschauen. Ausserdem gibt es auch mehrere berühmte App-Klone. So heisst Youtube plötzlich Jefftube und Facebook wird zu Jacebook. Auf der linken Seite sind die Korrespondenzen von Epstein zudem nach Sender und Empfänger geordnet. So kann man genau sehen, wann beispielsweise Tech-Gründer Elon Musk (54) mit dem Sexualstraftäter in Kontakt stand.

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