«Er hat seine Wunden selbst versorgt»
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Trump über US-Lieutenant:«Er hat seine Wunden selbst versorgt»

Waffen-Lieutenant nach 36 Stunden im Gebirge gerettet
Trump verrät Details zu «waghalsiger» US-Rettungsaktion

Eliteeinheiten, eine riskante Flucht, Kopfgeld und Last-Minute-Drama: Nach 36 Stunden in einem iranischen Gebirge konnte ein US-Waffen-Lieutenant gerettet werden. Am Montagabend will Präsident Donald Trump an einer Pressekonferenz Details zur Rettungsmission geben.
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In einer waghalsigen Operation wurde in der Nacht auf Sonntag ein US-Waffen-Lieutenant gerettet.
Foto: Imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • US-Militär rettet vermissten F-15-Lieutenant in südlichem Iran am Sonntag
  • Trump lobt die Mission als «eine der waghalsigsten» in der Geschichte
  • Rettung in 2000 Metern Höhe nach 36 Stunden, Details am Montagabend
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vor 34 Minuten

«Die Nato ist ein Papiertiger»

Erneut kritisiert Donald Trump die Nato. «Die Nato ist ein Papiertiger. Putin hat Angst vor uns, aber er hat keine Angst vor der Nato», so Trump. «Wir brauchen sie überhaupt nicht, sie haben uns nicht geholfen» kritisiert der US-Präsident. Dann zählt er auf, wer den USA auch nicht geholfen habe: Südkorea, Australien und Japan. 

Geholfen hätten hingegen Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain, betont Trump. 

Damit geht die Pressekonferenz zu Ende. 

vor 38 Minuten

«Jede Brücke, jedes Kraftwerk im Iran wird bis morgen Mitternacht zerstört sein»

Eine Reporterin fragt den US-Präsidenten, was der Iran bis zum Ende des Ultimatums bis Dienstagabend zu erfüllen habe. «Wir müssen einen Deal haben und ein Teil des Deals ist es, dass die Strasse von Hormus geöffnet werden muss», entgegnet Trump. 

Sollte der Iran bis dahin auf keinen Deal eingehen wollen, habe das gravierende Konsequenzen. «Jede Brücke im Iran wird bis morgen Mitternacht zerstört sein, jedes Kraftwerk wird um Mitternacht brennen, komplett zerstört sein. Wir schaffen das in einer Periode von vier Stunden, wenn wir das wollen. Aber das wollen wir nicht.»

vor 44 Minuten

Trump würde gern iranisches Öl beschlagnahmen

Auf eine Frage zum iranischen Öl entgegnet Trump: «Ich bin zuerst ein Geschäftsmann. Wir haben gute Leute in Venezuela. Wir haben Hunderte Millionen Barrels Öl von dort genommen, das hat sehr gut funktioniert.» Im Iran würde er das auch gern machen. 

vor 49 Minuten

«Ich hoffe, ich muss keine Kraftwerke und Brücken zerstören»

«Ich hoffe, ich muss keine Kraftwerke und Brücken im Iran zerstören», entgegnet Trump auf die Frage eines Reporters der «New York Times». Doch es sei eine Massnahme, wenn der Iran sich nicht für die Öffnung der Strasse von Hormus einsetze. Das Hauptziel liege darin, zu verhindern, dass der Iran nicht über Nuklearwaffen verfüge. 

Sollte der Iran dem Ultimatum nicht nachkommen, werde der Angriff auf Kraftwerke und Brücken im Iran fortgesetzt. «Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen», droht Trump. «Wir haben ihre Navy, ihre Air Force und ihre Mine-Droppers vernichtet», so Trump. «Das grösste Problem mit dem Iran ist, dass sie nicht kommunizieren können. Wir kommunizieren wie vor 2000 Jahren, mit Kindern die Nachrichten überbringen», meint der US-Präsident. 

vor 56 Minuten

«Sieben US-Präsidenten hätten sich schon darum kümmern sollen»

Die Deadline für den Iran, die Strasse von Hormus zu öffnen, laufe weiterhin am Dienstagabend um 20 Uhr Ostküstenzeit aus, betont Trump. Er zeigt sich zuversichtlich über die Situation. «47 Jahre beschäftigten wir uns schon mit dem Iran. Sieben Präsidenten hätten sich schon darum kümmern sollen. Sie sagen jetzt ihren Freunden, dass sie das schon längst hätten tun sollen», meint der US-Präsident. 

Doch nun könne sich durch ihn alles ändern. Nun gehe es darum, dem Iran keine Möglichkeit mehr zu geben, Nuklearwaffen zu besitzen. «Wenn ich nicht den Obama-Deal für die Atomwaffen beendet hätte und Suleimani nicht getötet worden wäre, hätten wir jetzt einen ganz anderen Iran vor uns. Sie konnten ihn nie ersetzen», sagt Trump. 

20:02 Uhr

«Sie wollen, dass wir sie weiter bombardieren»

Wieder spricht Trump über Hinrichtungen bei Aufständen im Iran. «Iran war ein tolles Land, wenn man 12 Jahre zurückgeht. Die persischen Menschen waren sehr smart, gute Menschen.» Doch was Frauenrechte angehe, sei der Iran rückständig. Er spricht über Hinrichtungen bei Demonstrationen für Frauenrechte. «Auf Dächern haben sie Scharfschützen platziert, die genau zwischen die Augen schiessen», so Trump. 

Weiter sagt Trump: «Frauen, Männer, Schwule – die werden im Iran getötet.» Für ihn heisse das: «Sie wollen, dass wir sie weiter bombardieren.»

«Sie wollen, dass wir sie weiter bombardieren»
0:50
Trump über Iran:«Sie wollen, dass wir sie weiter bombardieren»
19:56 Uhr

«Wir dürfen den Iran keine Nuklearwaffe haben lassen»

Auf eine Reporter-Frage zu der Situation im Iran äussert sich Trump zu Hinrichtungen von Protestierenden. «Die Konsequenzen sind weitreichend. Wenn man protestiert, wird man erschossen». Dann fährt er fort, dass man dem Krieg ein Ende setzen müsse und betont das Hauptziel: «Wir dürfen den Iran keine Nuklearwaffe haben lassen.» 

Weiter erklärt Trump: «Wir haben einen Regime-Wechsel, es ist weniger radikal. Aber ein Regime-Wechsel sei nie das Ziel gewesen», so Trump. 

19:53 Uhr

«Ich möchte der CIA danken»

Jetzt spricht wieder US-Präsident Donald Trump. «Wir haben ISIS im Irak damals in vier Wochen besiegt», sagt Trump. Er lobt dabei CIA-Direktor Ratcliffe, der damals schon an den Erfolg geglaubt habe und auch nun gezeigt habe, wie erfolgreich US-Missionen seien. 

«Ich möchte der CIA danken», so der US-Präsident. Wieder betont er, wie schwierig die Rettungsmission durch die Lage im Iran gewesen sei. 

19:51 Uhr

«Wir lassen niemanden zurück»

Caine sieht darin das Motto des US-Militärs gespiegelt. «Die Operationen zeigen unsere wichtige Verpflichtung: Wir lassen niemanden zurück. Sie haben auch gezeigt, Menschen sind wichtiger als Hardware. Ich könnte nicht stolzer auf alle Beteiligten sein.»

«Ich bin dankbar für alles. Und am wichtigsten an den US-Offizier. Willkommen zu Hause.»

19:48 Uhr

«Ziel war alles zu schaffen, um einen Amerikaner wieder nach Hause zu bringen»

«Der Wille zu überleben, zu entkommen – das hat diese Mission vorangebracht.» Während der Aktion hätten die feindlichen Kräfte versucht, den vermissten Offizier zu suchen. Auch am Sonntag hätten die iranischen Kräfte versucht, ihn zu finden. Doch die US-Mission habe mit verstärkter Kraft erfolgreich sein können. 

Das Ziel der Mission sei es gewesen: «Alles zu schaffen, um einen Amerikaner wieder nach Hause zu bringen.» Der Offizier sei auf alles vorbereitet gewesen. «Er schaffte es zwei Kräfte zu bekämpfen, die feindlichen Kräfte als auch die Bedingungen vor Ort.»

In der Nacht auf Sonntag unternahmen Spezialeinheiten des US-Militärs eine Rettungsmission tief im Zagros-Gebirge im südlichen Iran. Ihr Ziel: ein vermisster Waffen-Lieutenant. Dieser befand sich zuvor an Bord einer F-15, die am Karfreitag in der Nähe von Isfahan abstürzte.

Während der zweite Insasse, der Pilot des Kampfjets, schnell geborgen werden konnte, musste der Lieutenant auf 2000 Metern Höhe rund 36 Stunden ausharren. Seine Rettung wird von US-Präsident Donald Trump (79) später als «eine der waghalsigsten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte der USA» bezeichnet.

«Erstaunliche Demonstration von Mut und Können»

Zu genau dieser Mission will Trump am Montagabend mehr Details geben. «Wir haben das schwer verwundete und äusserst mutige Besatzungsmitglied der F-15 tief aus dem Inneren der iranischen Berglandschaft gerettet», erklärte er in einem Post auf Truth Social.

«Das iranische Militär suchte intensiv und mit grossem Aufgebot und kam uns immer näher. Er ist ein hoch angesehener Oberst. Eine solche Rettungsaktion wird aufgrund der Gefahr für ‹Mann und Material› nur selten gewagt. So etwas kommt einfach nicht vor! Der zweite Einsatz folgte auf den ersten, bei dem wir den Piloten am helllichten Tag retteten – ebenfalls ungewöhnlich –, wobei wir sieben Stunden über dem Iran verbrachten. Eine erstaunliche Demonstration von Mut und Können von allen!»

Nun will er am Montagabend (Schweizer Zeit) im Rahmen einer Pressekonferenz live aus dem Oval Office über die Mission aufklären. Blick tickert die Medienrunde live.

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