«Will Davos zeigen, wie gut es uns geht»
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Trump vor WEF-Besuch:«Will Davos zeigen, wie gut es uns geht»

Während die Welt nach Davos schaut
Auf Grönland kommt es zu neuen Truppenbewegungen

Während Donald Trump in Davos auftritt und alle Welt gespannt auf sein Vorgehen in Grönland blickt, ziehen auf der Insel Truppen und Flugzeuge die Aufmerksamkeit auf sich. Frankreich fordert zudem ein Nato-Manöver im hohen Norden – was ist da los?
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Am Montag landeten dänische Soldaten in Grönland.
Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Darum gehts

  • Geopolitische Spannungen um Grönland, Dänemark schickt 100 Soldaten zur Infrastruktur-Sicherung
  • Frankreich fordert Nato-Manöver, USA aktivieren 1500 Fallschirmjäger für Minnesota
  • Grönland bleibt unverhandelbar, Arktis wird geopolitischer Brennpunkt für Nato und China
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Daniel MacherRedaktor News

Wie geht es weiter mit Grönland? Während alle Welt auf den Auftritt von US-Präsident Donald Trump (79) am Weltwirtschaftsforum in Davos (WEF) blickt, spitzt sich die Lage im hohen Norden zu. Trumps wiederholte Spekulationen über eine mögliche Teil-Annexion des dänischen autonomen Gebiets sorgen für geopolitische Spannungen in Europa.

Am Montagabend trafen weitere dänische Soldaten in Grönland ein, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk DR berichtete. Das Verteidigungsministerium sprach von einer «substanziellen Anzahl», Schätzungen gehen von rund 100 Mann aus.

Offiziell handelt es sich um eine Übung

Die Truppen gehören zu den dänischen Kampftruppen und sollen kritische Infrastruktur schützen. Sie landeten in Kangerlussuaq, rund 300 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nuuk, unter der Leitung von Peter Boysen, dem obersten Heeressoldaten Dänemarks.

Am Dienstag folgte eine Transportmaschine des Typs Hercules der dänischen Luftwaffe. Offiziell soll der Einsatz zur Übung «Arktische Ausdauer» dienen.

1500 amerikanische Fallschirmjäger aktiviert

Gleichzeitig kündigte das nordamerikanische Luftverteidigungskommando Norad an, mehrere US-Flugzeuge nach Grönland zu verlegen. Diese Verlegungen seien «Routine» und «seit langem geplant», ausdrücklich mit Dänemark und Grönland abgestimmt, hiess es. Auch 1500 Fallschirmjäger in Alaska wurden aktiviert – laut «Washington Post» für einen Einsatz in Minnesota, nicht für Grönland.

Unterdessen fordert Frankreich die Nato auf, ein Manöver in Grönland abzuhalten und erklärt sich «bereit, einen Beitrag zu leisten», wie AFP berichtet. Präsident Emmanuel Macron (48) sieht Trumps Vorgehen als Risiko für die transatlantische Einheit und will mit der Nato ein Zeichen für die gemeinsame Sicherheit im arktischen Raum setzen.

Für Dänemark und die europäischen Verbündeten gilt: Grönland ist nicht verhandelbar. 

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