Reaktion auf Drohungen
Wegen Streit um Grönland – EU legt Trump-Zolldeal auf Eis

Im Sommer 2025 hatte sich das EU-Parlament aus einen Zolldeal mit Donald Trump geeinigt. Aufgrund der jüngsten Drohungen des US-Präsidenten liegt diese Vereinbarung jetzt auf Eis. Trump möchte sich gegen den Willen der EU Grönland einverleiben.
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Die EU regaiert auf die aggressive Grönland-Politik von US-Präsident Donald Trump.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • EU-Parlament stoppt Zolldeal mit Trump am Dienstag wegen Grönland-Streit
  • Trump drohte acht EU-Ländern mit hohen Strafzöllen zur Durchsetzung seiner Pläne
  • Zolldeal vom Sommer 2025: 15 % Zollsatz statt höherer Zölle geplant
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Mattia JutzelerRedaktor News

Kein Zolldeal mit US-Präsident Donald Trump (79). Das hat das EU-Parlament am Dienstag entschieden. Die Umsetzung der im Sommer erziehlten Handelsvereinbarung wird auf Eis gelegt. Das EU-Parlament wird nicht wie geplant darüber abstimmen. 

Der Zolldeal sah vor, dass die EU die Zölle auf US-Industrieprodukte abschafft, etwa Maschinen oder Autos. Im Gegenzug würde Trump nur einen Zollsatz von 15 Prozent auf Produkte aus der Union erheben. Der US-Präsident hatte zuvor mit deutlich höheren Zöllen gedroht. 

Das Europaparlemnt hatte diesem Deal aber bis jetzt noch nicht offiziell zugestimmt. Aufgrund der jüngsten Drohungen von Trump im Zuge des Grönland-Streits hat eine Mehrheit der Abgeordneten nun entschieden, die Abstimmung über den Deal auf Eis zu legen. So zitiert «20 Minuten» die Nachrichtenagentur AFP.

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Weitere Reaktionen könnten folgen

Die Entscheidung des EU-Parlaments gilt als Reaktion auf Trumps aggressive Grönland-Politik. Der US-Präsident möchte sich die Insel gegen den Willen vieler europäischer Staaten einverleiben. Um dies zu erreichen, drohte er jüngst acht EU-Ländern mit hohen Strafzöllen.

Schon am Sonntag gab die EU bekannt, Trumps neue Zölle nicht zu akzeptieren. Den Zolldeal vom Sommer 2025 auf Eis zu legen ist die erste Reaktion des Parlaments auf Trumps Drohung. Ob noch weitere folgen, ist momentan noch unklar. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte vorgeschlagen, die sogenannte «Handelsbazooka» der EU zu aktivieren. So könnte beispielsweise der Zugang von US-Firmen zum europäsichen Markt erschwert werden.

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