Wegen Grönland-Streit
Trump verhängt neue Zölle gegen europäische Länder

Im Streit um Grönland legt der US-Präsident nochmals einen Gang zu. Etwa Deutschland, Norwegen, oder Grossbritannien werden mit zusätzlichen 10 Prozent abgestraft.
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Der Streit um Gröndland spitzt sich weiter zu.
Foto: Keystone/dpa/Julia Wäschenbach
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Georg NopperRedaktor News

In Dänemark und auf Grönland demonstrieren Tausende Menschen gegen die Annexionspläne von US-Präsident Donald Trump. Derweil läuft auf der Insel im Nordatlantik unter Beteiligung mehrerer europäischer Staaten eine Erkundungsmission für eine Militärübung. 

Jetzt erhöht Trump im Streit um die Zugehörigkeit von Grönland den Druck: In einem Beitrag auf seinem Portal Truth Social schreibt der US-Präsident, er werde gegen jene Staaten, die sich an der Erkundungsmission auf Grönland beteiligten, neue Zölle verhängen. 

Stufenweise Erhöhung

Per 1. Februar sollen demnach auf Warenimporte aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, den Niederlanden und Finnland zehn Prozent zusätzliche Zölle erhoben werden. Per 1. Juni werde die Strafe auf 25 Prozent erhöht. Trump: «Dieser Tarif ist fällig und zahlbar, bis eine Vereinbarung über den vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands erzielt wird.»

Trump wierderholt seine Forderung, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen besitzen müssten. Ansonsten würden Russland oder China die Nordatantik-Insel übernehmen. Die USA seien ab sofort offen für Verhandlungen mit Dänemark und weiteren Nationen. 

Die Entsendung von Soldaten aus mehreren europäischen Staaten nach Grönland kritisiert Trump heftig. «Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, die Niederlande und Finnland sind für unbekannte Zwecke nach Grönland gereist», schreibt der US-Präsident. Dies sei eine «sehr gefährliche Situation für die Sicherheit, den Schutz und das Überleben unseres Planeten». 

+++ Update folgt +++

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