Grönland-Aussenministerin ist den Tränen nah
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In einem TV-Interview:Grönland-Aussenministerin ist den Tränen nah

Nach Treffen im Weissen Haus
Grönlands Aussenministerin kämpft mit den Tränen

Grund sind die harten Verhandlungen am Mittwoch in Washington. Donald Trump beharrt weiterhin auf die Kontrolle über den Inselstaat.
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Der Druck der auf Vivian Motzfeldt lastete, war ihr anzusehen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Grönlands Aussenministerin Motzfeldt emotional nach Treffen im Weissen Haus Mittwoch
  • Fotos rauchender Minister nach ergebnislosen Gesprächen sorgten weltweit für Aufsehen
  • Grönland: Insel mit 56'000 Einwohnern kämpft für Sicherheit und Autonomie
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Daniel MacherRedaktor News

Ein bewegender Moment aus Washington: In einem TV-Interview mit dem grönländischen Sender KNR kämpft Grönlands Aussenministerin Vivian Motzfeldt (53) sichtlich mit den Tränen. Die Hand aufs Herz gelegt, stockt ihre Stimme, als sie sagt: «Ich werde gerade sehr emotional, ich bin überwältigt … Wir tun alles, damit das grönländische Volk in Sicherheit leben kann.»

Die emotionalen Bilder folgen auf ein intensives Treffen am Mittwoch im Weissen Haus mit US-Vize J.D. Vance (41) und Aussenminister Marco Rubio (54). Motzfeldt und ihr dänischer Kollege Lars Rasmussen (61) suchten nach Lösungen für die Zukunft Grönlands – doch ein klares Ergebnis gab es nicht. Nach dem Gespräch griffen beide erst einmal zur Zigarette. Die Fotos der rauchenden Minister gingen um die Welt und zeigten: Selbst Diplomaten brauchen manchmal einen Moment zum Durchatmen.

«Wir haben unsere Grenzen aufgezeigt»

«Die letzten Tage waren hart», erklärt Motzfeldt weiter. Der Druck sei stetig gewachsen, doch das Treffen sei respektvoll verlaufen: «Wir haben unsere Grenzen aufgezeigt. Nun ist es wichtig, nach vorne zu blicken.» Details der nicht-öffentlichen Gespräche wollte sie nicht preisgeben.

Grönland, eine Insel mit rund 56'000 Einwohnern, steht angesichts der politischen Spannungen unter erhöhter Aufmerksamkeit. US-Präsident Donald Trump (79) hatte in der Vergangenheit unverhohlen Interesse an einer Kontrolle über die Region gezeigt. Motzfeldt und Rasmussen betonten, dass die Gespräche dazu dienten, die Sicherheit und Autonomie Grönlands zu sichern.

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