Darum gehts
- Indonesien: Vulkan Dukono auf Halmahera brach am Freitagmorgen aus, 20 Vermisste
- Zehn Kilometer hohe Aschesäule, mehrere Wanderer verletzt
- Zwei Todesopfer aus Singapur, Rettungskräfte im Einsatz
Nach dem Ausbruch eines Vulkans auf der indonesischen Insel Halmahera wird nach Behördenangaben nach zwei Wanderern gesucht. Das berichtet die BBC.
Der aktive Vulkan Dukono brach am Freitagmorgen um 7.41 Uhr Ortszeit aus und schleuderte dem Vulkanologischen Dienst Indonesiens eine 10 Kilometer hohe Aschesäule in den Himmel. Lokale Behörden meldeten fünf durch den Ausbruch verletzte Bergsteiger. Nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde konnten 14 Personen in Sicherheit gebracht werden.
Behörden warnten: Touristen sollten sich Vulkankrater nicht nähern
«Es gibt drei Tote, zwei Ausländer und einen Bewohner der Insel Ternate», sagte Erlichson Pasaribu, Polizeichef der Provinz Nord-Halmahera, kurz darauf gegenüber dem Fernsehsender Kompas TV. Rettungskräfte suchten nach den verbliebenen mutmasslich eingeschlossenen Wanderern.
Der riesige indonesische Archipel ist aufgrund seiner Lage am Pazifischen Feuerring, einer Zone tektonischer Plattenkollision, häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen betroffen. Für den Vulkan Dukono gilt derzeit die Warnstufe zwei von vier. Seit Dezember rät das Zentrum für Vulkanologie und geologische Gefahrenabwehr (PVMBG) Touristen und Bergsteigern, sich dem Krater Malupang Warirang des Vulkans nicht auf weniger als vier Kilometer zu nähern.