Darum gehts
- US-Grenzpatrouille schoss am Dienstagmorgen in Arizona auf eine Person
- Verletzte Person in kritischem Zustand per Helikopter ins Spital gebracht
- Vorfall nur Tage nach Schüssen auf Alex Pretti (†37)
Bei einem Schusswaffenvorfall, bei dem auch der US-Grenzschutz involviert gewesen sein soll, ist ein Mensch im US-Bundesstaat Arizona Medienberichten zufolge schwer verletzt worden. Er befand sich im kritischen Zustand, wie die US-Sender NBC News und Fox News unter Berufung auf zuständige Behörden vor Ort berichteten.
Das zuständige Pima County Sheriff Department im Süden des Bundesstaates bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Border Patrol – also der Grenzschutz – bei dem Vorfall involviert gewesen sei.
Er eignete sich nach Angaben des Sheriff-Büros im Ort Arivaca, der nahe der Grenze der USA zu Mexiko liegt. Die US-Grenzschutzbehörde äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht.
Umstände noch unklar
NBC News berichtete unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr, dass am Dienstagvormittag (Ortszeit) eine Person angeschossen worden sei. Der Mensch sei dann mit einem Hubschrauber in ein regionales Traumazentrum geflogen worden.
Die lokale Zeitung «Arizona Daily Star» berichtete, ein Sprecher des Sheriff-Büros habe bestätigt, dass ein Grenzschutzbeamter und eine verdächtige Person in den Schusswaffenvorfall involviert gewesen seien. Wie genau es dazu gekommen, war zunächst unklar.
Vorfall kurz nach Schüssen in Minneapolis
Das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) reagierte nach Angaben der Nachrichtenagentur bislang nicht auf Anfragen zu einer Stellungnahme. Die Ermittlungen dauern an, wie aus der Mitteilung der Feuerwehr hervorgeht.
Besondere Aufmerksamkeit erhält der Vorfall, da er sich nur wenige Tage nach den tödlichen Schüssen auf Alex Pretti (†37) in Minneapolis ereignete. Zuvor war bereits die dreifache Mutter Renée Good (†37) erschossen worden. Beide Tötungsdelikte hatten landesweite Proteste ausgelöst und scharfe Kritik am DHS nach sich gezogen, einschliesslich Forderungen nach dem Rücktritt von Innenministerin Kristi Noem (54).