Darum gehts
- María Corina Machado übergab Trump in Washington ihre Nobelpreis-Goldmedaille
- Nobelpreis-Institut betont, dass ein Nobelpreis nicht weitergereicht werden kann
- Trump-Regierung setzt in Venezuela auf Maduros Vizepräsidentin Rodríguez
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado (58) ist aktuell in Washington. In der US-Hauptstadt überreichte sie nach eigenen Angaben ihre Nobelpreis-Goldmedaille an Donald Trump (79).
Wie der Sender Fox News berichtet, nahm der US-Präsident das Geschenk an. Trump sagt schon seit Monaten immer wieder, dass er den Friedensnobelpreis verdient hätte. Vergangenes Jahr wurde aber Machado damit ausgezeichnet.
Nobelpreis kann nicht weitergereicht werden
Nobelpreis-Gewinner erhalten neben einer Urkunde auch eine goldene Medaille. Sie habe ihre Medaille Trump gegeben, sagte Machado vor Journalisten in Washington. Das Nobelpreis-Institut hatte schon vor Tagen klargestellt, dass ein Nobelpreis nicht weitergereicht werden könne.
Machado hatte ihren Preis zuvor Trump gewidmet. Sie kämpft um ihre künftige Rolle in Venezuela, wo Trump Anfang des Jahres den autoritären Machthaber Nicolás Maduro (63) und dessen Frau mit Militärgewalt in Gewahrsam nehmen und in die USA bringen liess, wo ihnen Drogenschmuggel vorgeworfen wird.
Trump hatte bisher gesagt, Machado habe nicht den nötigen Rückhalt und Respekt in Venezuela, um das Land zu führen. Die USA setzen aktuell auf Maduros Vizepräsidentin Delcy Rodríguez (56), die den Spitzenposten übernahm.