«Vertrauen auf Gott»
Maduro meldet sich aus der US-Haft

Nicolás Maduro meldet sich erstmals aus der US-Haft. Der ehemalige Präsident Venezuelas stärkt Nachfolgerin Delcy Rodríguez den Rücken und ruft zur Unterstützung ihres Teams auf. Ihm droht in New York ein Prozess wegen Drogenhandels.
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Donald Trump liess Maduro am 3. Januar festnehmen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Präsident Nicolás Maduro meldet sich aus US-Haft, stärkt Nachfolgerin Rodríguez
  • Maduro und Ehefrau wegen Drogenhandelsvorwürfen am 3. Januar verhaftet
  • Rodríguez liess politische Gefangene frei und bot USA Gespräche an
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Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro (63) hat sich erstmals aus der US-Haft gemeldet. In der Nachricht stärkte er seiner Nachfolgerin Delcy Rodríguez (56) offenbar den Rücken. «Vertraut auf Delcy und ihr Team und vertraut uns. Das ist die Botschaft, die wir erhalten haben», sagte Maduros Sohn Nicolás Maduro Guerra laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur AVN.

Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores seien entschlossen und stark, hätten ein reines Gewissen und vertrauten auf Gott und das venezolanische Volk.

Prozess wegen Drogenhandel

US-Spezialkräfte hatten Maduro und Flores am 3. Januar in Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll ihnen wegen angeblicher Verwicklungen in den Drogenhandel der Prozess gemacht werden. Die bisherige Vizepräsidentin Rodríguez wurde daraufhin als geschäftsführende Staatschefin vereidigt.

Die treue Parteisoldatin hat den US-Angriff scharf verurteilt und bezeichnet Maduro weiterhin als rechtmässigen Präsidenten. Allerdings bot sie den USA auch Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit an und liess politische Gefangene frei.

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