Iranische Studenten-Gruppe zündet Flaggen an
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Mitte Januar 2026:Iranische Studenten-Gruppe zündet Flaggen an

«Alle Optionen auf dem Tisch»
Die USA verlegen einen Flugzeugträger in den Nahen Osten

Die Sorge vor einer Eskalation im Iran wächst: US-Präsident Donald Trump droht erneut mit einem Angriff. Blick hält dich im Ticker auf dem Laufenden.
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Die USA verlegen den Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» aus dem Südchinesischen Meer in die Region.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Massenproteste im Iran forderten zahlreiche Todesopfer
  • US-Präsident Donald Trump drohte mit Konsequenzen
  • Militärstützpunkte in der Region evakuiert, iranischer Luftraum vorübergehend gesperrt
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16.01.2026, 17:23 Uhr

Ende des Tickers

Liebe Blick-Leserin, lieber Blick-Leser 

An dieser Stelle beenden wir diesen Ticker zum Thema Iran. Auf Blick.ch informieren wir dich weiterhin über alle wichtigen Entwicklungen.

16.01.2026, 03:52 Uhr

Die USA verlegen die «USS Abraham Lincoln» in den Nahen Osten

US-Präsident Donald Trump (79) soll weiterhin einen Militärschlag gegen das iranische Mullah-Regime erwägen. Laut der «New York Times» verlegen die USA deswegen den Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» aus dem Südchinesischen Meer in die Region.

Der Flugzeugträger transportiert normalerweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der Marine begleitet. Die «USS Abraham Lincoln» soll in etwa einer Woche im Nahen Osten ankommen.

Foto: AFP

Am Donnerstag hatte der US-Uno-Botschafter Mike Waltz gesagt, dass ein militärisches Eingreifen weiterhin möglich sei. «Es liegen alle Optionen auf dem Tisch, um das Schlachten zu beenden», so Waltz.

15.01.2026, 23:02 Uhr

«Alle Optionen liegen auf dem Tisch»

Der Uno-Botschafter der USA, Mike Waltz, droht dem Iran weiter mit einer militärischen Eskalation. Angesichts der brutalen Niederschlagung der Massenproteste durch das Mullah-Regime «liegen alle Optionen auf dem Tisch, um das Schlachten zu beenden», sagte Waltz an der Sitzung des Uno-Sicherheitsrats.

Foto: AFP

Präsident Donald Trump sei «ein Mann der Tat, nicht der endlosen Worte, wie wir sie bei den UN sehen», sagte der amerikanische Botschafter weiter. Das Treffen des Sicherheitsrats war auf Bitten der USA angesetzt worden.

15.01.2026, 22:18 Uhr

Uno: Hinrichtungen im Iran absagen – Todesfälle aufklären

Die Uno schlägt Alarm: Im Iran drohen weiteren Demonstranten die Hinrichtung – und die Welt schaut besorgt hin. Die Vereinten Nationen fordern Teheran unmissverständlich auf, geplante Exekutionen von Protestteilnehmern sofort zu stoppen. Zudem müssten alle Todesfälle rund um die Proteste unabhängig und transparent untersucht werden.

«Die Lage ist zutiefst beunruhigend», sagte Martha Pobee, stellvertretende Uno-Generalsekretärin, vor dem Sicherheitsrat in New York. Das Treffen war auf Wunsch der USA einberufen worden – ein klares Zeichen dafür, wie gross die internationale Sorge ist.

Uno-Generalsekretär António Guterres mahnt zur grösstmöglichen Zurückhaltung. Gewalt, so seine Botschaft, könne die Krise nur weiter verschärfen. Guterres setzt stattdessen auf Diplomatie und Dialog. Alle Probleme rund um den Iran liessen sich letztlich nur am Verhandlungstisch lösen.

Während in Iran die Angst wächst, appelliert die Uno an die Verantwortlichen: Schluss mit Eskalation – und her mit Aufklärung und Menschlichkeit.

15.01.2026, 21:26 Uhr

Weisses Haus: 800 Hinrichtungen im Iran wegen Trump abgesagt

Hat der Druck aus Washington gewirkt? Laut der Sprecherin des Weissen Hauses Karoline Leavitt (28) sollen im Iran auf Intervention von US-Präsident Donald Trump (79) gleich 800 geplante Hinrichtungen abgesagt worden sein. Die Information habe Trump selbst erhalten, so Leavitt – konkrete Belege nannte sie allerdings nicht. Trump berufe sich auf «sehr wichtige Quellen» direkt «auf der anderen Seite».

Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Die Exekutionen hätten am Mittwoch stattfinden sollen. Bereits zuvor hatte Trump öffentlich davor gewarnt, Demonstranten hinrichten zu lassen – und auch ein militärisches Eingreifen nicht ausgeschlossen. Hintergrund sind die massiven Proteste im Iran, die laut Berichten der Sicherheitskräfte tausende Todesopfer forderten.

Trump beobachte die Lage weiter und halte sich «alle Optionen offen», sagte Leavitt im Weissen Haus. Für zusätzliche Spannung sorgte zuletzt die plötzliche Sperrung des iranischen Luftraums – sie befeuerte Spekulationen über einen möglichen US-Luftangriff. «Nur Präsident Trump weiss, was er unternehmen wird», erklärte seine Sprecherin und betonte, dass nur ein kleiner Beraterkreis eingeweiht sei.

US-Medien berichten unterdessen von intensiven Beratungen mit Verbündeten. Israels Premier Benjamin Netanjahu soll Trump um einen Aufschub eines möglichen Angriffs gebeten haben. Bestätigt ist bislang nur: Die beiden haben telefoniert. Inhalte? Geheimsache.

15.01.2026, 19:48 Uhr

Schweiz bestellt Irans Botschafter ein

Das EDA schaut mit grosser Sorge Richtung Iran und hat jetzt auch reagiert. Der iranische Botschafter wurde in Bern einbestellt. Ihm wurde der Punkt der Schweiz bekräftigt. Es geht um die «entschiedene» Ablehnung jeglicher Todesstrafen.

Mit dieser Einberufung wollte man zum Ausdruck bringen, dass man solche Gewalt nicht verstehe und noch nie so viele Tote in so wenigen Tagen gesehen habe, wie Monika Schmutz Kirgöz dem Westschweizer Radio und Fernsehen RTS erklärte. Sie ist Leiterin der Abteilung Mittlerer Osten und Nordafrika (MENA) im EDA.

Ihrer Aussage zufolge hat die iranische Regierung bestätigt, dass es seit Beginn der Protestbewegung «mehr oder weniger 2500 Tote» gegeben habe, während die in Norwegen ansässige Nichtregierungsorganisation Iran Human Rights (IHR) von fast 3500 getöteten Demonstranten spricht. Das sei «in so wenigen Tagen beispiellos», sagte die Diplomatin.

15.01.2026, 14:59 Uhr

EDA warnt vor Iran-Reisen – «Verhaftung ohne erkennbaren Grund möglich»

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät «dringend von Reisen in den Iran ab». Die Sicherheitslage sei «unberechenbar» und könne sich jederzeit weiter verschlechtern. Seit Ende Dezember 2025 komme es landesweit zu Protesten, Demonstrationen und Menschenansammlungen seien zu meiden, «wie es in der Warnung des EDA heisst». 

Besonders alarmierend: Für ausländische Reisende bestehe ein «erhebliches Risiko, ohne erkennbaren Grund festgenommen, verhört und inhaftiert zu werden». Auch Schweizer Staatsangehörige und Doppelbürger seien betroffen. 

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Nach der Eskalation zwischen Iran und Israel im Juni 2025 habe die Zahl der Verhaftungen zugenommen. Der Luftraum könne «jederzeit gesperrt» und Flughäfen geschlossen werden, zudem seien Internet und Telefonverbindungen «zeitweise unterbrochen». Das EDA betont: Im Krisenfall seien die Hilfsmöglichkeiten der Schweiz «unter Umständen stark eingeschränkt».

15.01.2026, 14:49 Uhr

Angehörige müssen «Kugelgeld» für Leichen zahlen

Schwarze Leichensäcke reihen sich aneinander. Darin liegen Menschen, die bei den Unruhen im Iran getötet wurden. Zwischen den Leichensäcken suchen Angehörige nach Familienmitgliedern, nach Freunden, nach geliebten Menschen. Die Verzweiflung ist gross, ein vertrautes Gesicht aufzudecken. 

Foto: AFP

Berichten aus dem Iran zufolge soll das Mullah-Regime nun von den Angehörigen verlangen, «Kugelgeld» zu zahlen, um ihre getöteten Liebsten zurückzuerhalten. Es handelt sich dabei um eine Praxis, die das Mullah-Regime schon 1988, nach dem Ende des Iran-Irak-Krieges, einführte. 

Das «Kugelgeld» soll einen «Kostenersatz» für die Munition, mit der staatliche Sicherheitskräfte Menschen getötet haben, begleichen. Familien berichten, dass sie umgerechnet über 4000 Franken zahlen müssen, um die Leichen ihrer Kinder, Eltern oder Geschwister freizubekommen. Wer nicht zahle, dessen getöteten Angehörigen würden nicht ordentlich begraben, sondern landeten etwa anonym in ein Massengrab.


15.01.2026, 14:33 Uhr

Amnesty International: «Tötungen in beispiellosem Ausmass»

Nach Einschätzung von Menschenrechtlern ist die iranische Führung mit bisher ungekannter Härte gegen die Unruhen im Land vorgegangen. «Die Repression gegen die landesweiten Proteste im Iran hat zu massenhaften Tötungen in einem bislang beispiellosen Ausmass geführt», teilt die Organisation Amnesty International mit. Beweise lieferten «verifizierte Videos und Informationen» von Zeugen.

Es gebe etwa Beweise dafür, dass Sicherheitskräfte häufig unbewaffnete Demonstrierende gezielt in Kopf und Oberkörper geschossen hätten. Amnesty forderte die Uno-Mitgliedsstaaten zu unverzüglichen Ermittlungen und der Einleitung von Strafverfolgungen gegen die Verantwortlichen auf.

«Selbst gemessen an der düsteren Bilanz der iranischen Behörden bei der Niederschlagung früherer Protestwellen sind die Schwere und das Ausmass der aktuellen Tötungen und Repressionen beispiellos», sagt Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland.

15.01.2026, 13:11 Uhr

Swiss stellt Nachtflüge nach Tel Aviv vorläufig ein

Die Swiss reagiert auf die angespannte Situation im Nahen Osten.
Foto: Sven Thomann

Die Swiss stellt wegen der momentanen Situation in Nahost die Nachtflüge nach Tel Aviv ein. Ab Donnerstagabend bis vorläufig 19. Januar werden die betroffenen Flüge ausgesetzt. Der letzte im Winterflugplan vorgesehene Nachtflug nach und von Beirut vom 17. auf den 18. Januar werde ebenso gestrichen, teilte die Swiss am Donnerstag mit. Die iranischen und irakischen Lufträume meide man bis auf Weiteres. Die Fluggesellschaft beobachtet die Situation und passt dementsprechend den Flugbetrieb an.

Betroffene Fluggäste würden benachrichtigt und auf andere Flüge umgebucht, sofern sie dies wünschten und Plätze frei seien. Alternativ biete die Swiss entweder eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Reisetermin oder die Erstattung des Ticketpreises an. Die Tagflüge nach und von Tel Aviv werden weiter durchgeführt, wie die Swiss schrieb.

Nach dem brutalen Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste wächst die Sorge vor einem militärischen Konflikt. Entwicklungen in der Region wie Warnungen diplomatischer Vertretungen, aber auch Massnahmen des US-Militärs und Flugstreichungen lösten Befürchtungen aus, dass US-Präsident Donald Trump seine Drohungen gegen die politische Führung in Teheran wahr machen könnte.

Die USA begannen auf dem Militärstützpunkt Al-Udeid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha mit der Evakuierung Hunderter Soldaten, wie die US-Sender CBS und NBC News berichteten. Es handle sich um eine «Vorsichtsmassnahme», hiess es. Später riet die US-Botschaft in Doha dazu, auf nicht notwendige Fahrten zu dem Militärstützpunkt zu verzichten.

Vorübergehend gesperrter Luftraum

Al-Udeid in Katar ist der grösste US-Militärstützpunkt im Nahen Osten, der bei einem möglichen Konflikt mit dem Iran wohl eine Schlüsselrolle spielen würde. Teherans Streitkräfte hatten ihn im vergangenen Jahr als Reaktion auf US-Angriffe gegen das iranische Atomprogramm mit Raketen beschossen.

Die US-Botschaft in Kuwait verbot allen nicht dringend notwendigen Mitarbeitern zeitweise, sich auf vier Militärstützpunkte in dem Land zu begeben. Zunächst unbestätigten Medienberichten zufolge sperrte der Iran über Nacht seinen Luftraum. Grossbritannien warnte seine Staatsbürger angesichts der angespannten Lage in der Region vor nicht notwendigen Reisen nach Israel.

«Keinen Plan für Hinrichtungen»

Trump hatte dem Iran zuvor für den Fall, dass festgenommene Demonstranten hingerichtet werden, mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. Am Mittwoch erklärte er, die USA hätten die Information erhalten, dass es im Iran keine Pläne für Hinrichtungen gebe. «Uns wurde gesagt, dass die Tötungen im Iran aufhören», sagte der Republikaner im Weissen Haus. «Sie hören auf, und es gibt keinen Plan für Hinrichtungen oder eine Hinrichtung.» Er hoffe, dass es stimme.

Irans Aussenminister Abbas Araghtschi sagte später in einem Interview des US-Senders Fox News, es gebe überhaupt keinen Plan für Hinrichtungen.

Trumps Äusserungen liessen einen unmittelbaren Angriff auf Ziele im Iran weniger wahrscheinlich erscheinen. Allerdings kamen auch die US-Angriffe auf das Atomprogramm im vergangenen Jahr sehr überraschend – nur Stunden, nachdem Trump noch von Verhandlungen mit dem Iran gesprochen hatte.

Angespannte Ruhe

Derweil herrschte im Iran eine angespannte Ruhe. Damit rückten Befürchtungen vor Vergeltung und Strafen gegen Demonstranten in den Vordergrund. «Das war überhaupt kein Protest mehr, sondern ein vollumfänglicher innerer Krieg», sagte Irans Justizminister Amin-Hussein Rahimi. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Justiz «maximale Härte» angekündigt.

Ausgelöst wurde die aktuelle Protestwelle Ende Dezember durch eine schwere Wirtschaftskrise im Iran. Die Regierung zeigte sich zunächst kompromissbereit. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Protesten gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik.

Vergangenen Donnerstag und Freitag erlebte das Land dann die schwersten Massenproteste und Unruhen seit Jahren. Reza Pahlavi, der im Exil lebende Sohn des 1979 gestürzten Schahs, hatte zu Demonstrationen im ganzen Land aufgerufen.

Inzwischen sind die Proteste erst einmal deutlich zurückgegangen – wohl auch als Reaktion auf das brutale Vorgehen der Regierung und die Androhung drakonischer Strafen. Fraglich war, ob sie zum iranischen Wochenende, das am heutigen Donnerstagabend beginnt, wieder an Zulauf gewinnen würden.

Unterschiedliche Angaben zu Todesopfern

Offizielle Opferzahlen hat die Regierung bislang nicht veröffentlicht. Aussenminister Araghtschi sprach gegenüber Fox News von Hunderten Toten.

Menschenrechtsorganisationen im Ausland dokumentieren trotz Internetsperren so gut wie möglich das Ausmass der Gewalt. Die Gruppe Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo bezifferte die Zahl der getöteten Demonstranten auf 3428. Die tatsächliche Zahl könne deutlich höher liegen. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben derzeit nicht.

Die Organisation verwies ausserdem auf Berichte staatlicher Medien, denen zufolge mindestens 121 Polizisten und Sicherheitskräfte bei den Unruhen ums Leben kamen. Der Staat mobilisierte für sie am Mittwoch Anhänger zu grossen Trauerzügen in der Hauptstadt Teheran.

Vor dem Hintergrund der staatlichen Gewalt hat Trump dem Iran bereits mehrfach mit einem Eingreifen gedroht. Die USA könnten dabei neben Luftangriffen nach Einschätzung eines Experten auch Cyberattacken in Betracht ziehen. Denkbar seien aber auch gezielte Angriffe auf Offiziere oder paramilitärische Einheiten, heisst es in einer Analyse der Denkfabrik Chatham House. Eine frühere Iran-Expertin des US-Aussenministeriums nannte als mögliche Schritte Cyberattacken, diplomatischen Druck und zusätzliche Sanktionen im Ölsektor – der Lebensader des iranischen Staats.

Behörden stellen Proteste als ausländische Einmischung dar

Zuspruch findet ein härterer US-Kurs offenbar auch in Teilen der Protestbewegung und bei einigen Iranern im Exil in der Hoffnung, damit das Ende der Führung des Landes herbeizuführen. Doch ob begrenzte US-Luftangriffe dies überhaupt bewirken könnten, wird angezweifelt.

Auf die Frage, unter welchen Bedingungen ein politischer Umsturz möglich sei, sagte der politische Analyst Ali Vaez von der International Crisis Group der Deutschen Presse-Agentur: «Für einen erfolgreichen Regimewechsel braucht es Risse an der Spitze und eine tragfähige Alternative von unten. Keine dieser Bedingungen ist derzeit gegeben.»

Irans Sicherheitsapparat stellt die Massenproteste vor allem als ausländische Einmischung dar. Seit gut einer Woche ist die Bevölkerung vom Internet abgeschnitten. Seit Dienstag können Iranerinnen und Iraner jedoch wieder ins Ausland telefonieren und dort Familien und Kontakte erreichen. Rückrufe auf iranische Nummern sind derzeit nicht möglich. Das erschwert auch die Arbeit von Journalisten, die auf Informationen aus dem Land angewiesen sind.

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