Darum gehts
- US-Flugzeugträger Nimitz erreicht südliche Karibik als Teil Kuba-Strategie
- Einsatz als Machtdemonstration, signalisiert Druck auf kubanische Regierung
- Trump-Regierung erhöhte Druck: Neue Sanktionen, harte Kritik an Havanna
Die USA erhöhen den Druck auf Kuba: Der US-Flugzeugträger Nimitz ist gemeinsam mit mehreren Begleitschiffen in die südliche Karibik eingelaufen. Nach Angaben des US-Südkommandos soll der mächtige Verband dort mindestens mehrere Tage bleiben – mitten in der verschärften Kuba-Strategie von Präsident Donald Trump (79).
Offiziell beabsichtigt die Regierung, die Nimitz und ihre Kampfjets als Machtdemonstration einzusetzen, nicht als Plattform für grössere Militäroperationen, wie es der Flugzeugträger Gerald Ford während des Kommandoeinsatzes zur Festnahme des venezolanischen Ex-Präsidenten Nicolás Maduro (63) im Januar tat, sagte ein US-Beamter gegenüber der «New York Times».
Klares Signal in Richtung Havanna
Hinter den Kulissen gilt der Einsatz jedoch als klare Machtdemonstration gegenüber der kubanischen Regierung. Mit der Entsendung eines der bekanntesten Flugzeugträger der Welt sendet Washington ein unmissverständliches Signal nach Havanna.
Die Trump-Regierung hatte den Druck auf Havanna zuletzt deutlich erhöht – unter anderem mit neuen Sanktionen und scharfer Kritik an der kubanischen Führung sowie einer Anklageerhebung gegen Raúl Castro.
«Willkommen in der Karibik, Nimitz Carrier Strike Group!», schrieb das Southern Command am Mittwoch in den sozialen Medien. «Die U.S.S. Nimitz hat ihre Kampfkraft weltweit unter Beweis gestellt und sorgt für Stabilität und verteidigt die Demokratie von der Taiwanstrasse bis zum arabischen Golf.»