«Könnte zur Unterzeichnung in Europa kommen»
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Trump verkündet Iran-Einigung:«Könnte zur Unterzeichnung in Europa kommen»

«Grossartige Einigung»
Trump verkündet Deal – Iran dementiert

Die USA haben Schiffe mit indischer Besatzung angegriffen. Es gab Tote. US-Präsident Donald Trump machte anschliessend mit einem Hin und Her bezüglich weiteren Angriffen auf den Iran Schlagzeilen. Am späten Donnerstagabend sprach er plötzlich von einem Deal.
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Die USA haben den Öltanker MT Settebello angegriffen.
Foto: Screenshot X

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Drei indische Seeleute sterben bei US-Angriff auf Öltanker im Oman
  • US-Centcom: neun Schiffe seit April wegen iranischem Öl gestoppt
  • Trump kündigte weitere Angriffe auf den Iran an, zog sie später wegen Gesprächen zurück

Im Nahen Osten beruhigt sich die Lage weiterhin nicht: Bei einem US-Angriff auf den unter palauischer Flagge fahrenden Öltanker MT Settebello am Dienstag sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen. Das US-Regionalkommando Centcom erklärte, es habe am Dienstagabend einen «Präzisionsangriff» auf die Settebello durchgeführt, als diese den Golf von Oman durchquerte. Nach Angaben von Centcom soll das Schiff iranisches Öl geladen und die Besatzung sich nicht an die Anweisungen der US-Streitkräfte gehalten haben.

In der Nacht auf Donnerstag kam es im Oman zu einem weiteren Angriff auf ein Schiff mit indischer Besatzung. Die MT Jalveer, ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrender Öltanker, wurde Berichten zufolge in der Region angegriffen. Angaben zu Verletzten gibt es bislang nicht.

Trumps Hin und Her bei den Angriffen

US-Präsident Donald Trump (79) schwörte sein Militär am Donnerstagnachmittag zunächst auf weitere Angriffe ein. Nur um seine Ansage später wieder rückgängig zu machen. «Die Vereinigten Staaten werden den Iran (dessen Marine, Luftwaffe, Radar, Flugabwehr und alle anderen Verteidigungsanlagen sowie der Grossteil seiner Offensivkapazitäten verschwunden sind!) heute Abend sehr hart treffen», stellte der Republikaner in Aussicht.

Doch auch das reichte Trump nicht. «Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft werden wir die Insel Kharg und andere wichtige Punkte der Ölinfrastruktur einnehmen und die vollständige Kontrolle über ihre Öl- und Gasmärkte übernehmen, ähnlich wie wir es mit Venezuela getan haben», so der US-Präsident in einem Post auf seiner Plattform Truth Social weiter. Dies habe für Venezuela und die USA «hervorragend funktioniert».

Trump macht Rückzieher

Am Donnerstagabend machte Trump schliesslich den Rückzieher. «Angesichts der Tatsache, dass die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran auf die höchste Ebene der iranischen Führung gebracht und dort gebilligt wurden, habe ich als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika die für heute Abend geplanten Luftangriffe und Bombardements gegen den Iran abgesagt», verkündete er in einem weiteren Post auf Truth Social. Die Gespräche und die endgültigen Punkte seien von allen beteiligten Parteien, darunter auch Israel, Golfstaaten wie Kuwait und Saudi-Arabien und Vermittler wie Pakistan, gebilligt worden.

«Die Seeblockade bleibt bis zum Abschluss dieser Transaktion in vollem Umfang in Kraft», erklärte Trump weiter. «Zeit und Ort der Unterzeichnung werden in Kürze bekannt gegeben.»

Netanyahu wird von Trump-Ankündigung überrascht

Die den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahe iranische Nachrichtenagentur Fars vermeldete unter Berufung auf einen gut informierten Insider aus Verhandlungskreisen jedoch, dass kein Text für eine erste Einigung mit den Vereinigten Staaten genehmigt worden sei. Fars verwies in diesem Zusammenhang auch auf die intensiven militärischen Konfrontationen von Donnerstagmorgen

Am späten Donnerstagabend hatte Trump noch eine weitere Überraschung parat: Die USA werden ihre Blockade der Strasse von Hormus im Persischen Golf schon bald aufgeben. Die wichtige Meerenge werde «offiziell wieder eröffnet, vielleicht am Wochenende», sagte Trump bei einer Presserunde im Weissen Haus. «Wir haben gerade eine grossartige Einigung im Krieg mit dem Iran erzielt», verkündete der US-Präsident. Die Finalisierung der Dokumente solle in den kommenden Tagen erfolgen. «Wir werden wahrscheinlich eine Unterzeichnung haben, vielleicht in Europa – und es ist eine grossartige Sache», feierte Trump den angeblichen Durchbruch. Vizepräsident J. D. Vance (41) solle für die USA unterzeichnen. Er habe diesbezüglich auch mit Netanyahu gesprochen, behauptete er.

Die iranische Führung will von dieser Einigung jedoch nichts wissen und dementierte eine entsprechende Vereinbarung. 

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