Trump hat nächstes Land im Visier
«Die Kartelle beherrschen Mexiko»

Im Kampf gegen Drogenkartelle erwägt US-Präsident Donald Trump auch Mexiko anzugreifen. Am 3. Januar hatten die USA den venezolanischen Machthaber Maduro festgenommen.
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Möchte US-Präsident Donald Trump nach Venezuela auch Mexiko angreifen?
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Darum gehts

  • Donald Trump deutet im Interview mit «Fox News» Angriff auf Mexiko wegen Drogenkartellen an
  • Trump behauptet, 97 Prozent der Drogenschmuggel auf See gestoppt zu haben
  • Trump beghauptet: Kartelle töten jährlich 250'000 bis 300'000 Menschen
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Marian NadlerRedaktor News

Erst der Venezuela-Coup, dann die Grönland-Drohungen. Jetzt nimmt Donald Trump (79) wohl das nächste Land ins Visier: Mexiko.

Im Interview mit «Fox News»-Moderator Sean Hannity (64) stellte Trump indirekt in Aussicht, auch den südlichen Nachbarn angreifen zu wollen. Als möglichen Grund nannte Trump den Kampf gegen Drogen.

«Kartelle auf dem Landweg treffen»

«Wir werden im Kampf gegen die Kartelle zuschlagen», kündigte Trump an. «Die Kartelle beherrschen Mexiko.»

In typischer Trump-Manier lobte der Republikaner sich und sein Regierungsteam während des Gesprächs selbst. «Wir haben 97 Prozent der Drogen, die auf dem Seeweg ins Land kommen, ausgeschaltet. Und jetzt werden wir beginnen, die Kartelle auch auf dem Landweg zu treffen.»

«Grenze war jahrelang ein totales Chaos»

Immer wieder unterstrich der US-Präsident seine Meinung, wonach die Kartelle Mexiko regieren würden. «Es ist sehr, sehr traurig zu sehen, was mit diesem Land passiert ist. Aber die Kartelle haben die Kontrolle, und sie töten jedes einzelne Jahr 250'000 bis 300'000 Menschen in unserem Land. Die Drogen – es ist furchtbar. Es hat Familien zerstört. Wissen Sie, man verliert ein Kind oder ein Elternteil. Auch Eltern sterben durch Drogen.»

Im Interview ging es zudem um die Grenze zu Mexiko. Trump dazu: «Die Grenze war jahrelang ein totales Chaos.»

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Trump behauptet: Grenze zu Mexiko geschlossen

Er habe die Sache in seiner ersten Amtszeit «rasch in Ordnung gebracht». Jetzt habe er es sogar noch besser gemacht – «weil es ein noch grösseres Chaos war», feierte sich Trump. «Das war eine Grenze wie keine andere, wahrscheinlich in der Geschichte der Welt. Es hat noch nie eine Grenze gegeben, an der buchstäblich jeder einfach in dein Land laufen konnte.»

Mittlerweile sei die Grenze «wirklich geschlossen». Trump ergänzte: «Geschlossen. Man kann nicht hereinkommen. Niemand kommt rein. Niemand versucht es überhaupt.»

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