«Sie werden das nicht schaffen»
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Trump kritisiert Dänemark:«Sie werden das nicht schaffen»

Treffen mit Dänen
Rubio kündigt Grönland-Gipfel in der nächsten Woche an

Die USA wollen Grönland übernehmen, notfalls mit militärischer Gewalt. US-Präsident Donald Trump sieht die Insel als strategische Priorität. Aussenminister Rubio trifft kommende Woche Vertreter Dänemarks, um über die Zukunft Grönlands zu verhandeln.
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Die US-Regierung will sich Grönland unbedingt unter den Nagel reissen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • US-Minister Rubio trifft nächste Woche Dänemark-Vertreter zu Grönland-Gesprächen
  • Trump erwägt militärische Option zur Übernahme Grönlands wegen Sicherheit
  • US-Regierung verschärfte zuletzt Rhetorik in der Grönland-Frage
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Marian NadlerRedaktor News

US-Aussenminister Marco Rubio (54) hat am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz angekündigt, dass er sich in der kommenden Woche mit Vertretern Dänemarks treffen wird. Bei dem Treffen soll es um das Thema Grönland gehen. Es ist noch nicht bekannt, wo und wann genau das Treffen stattfinden soll.

Zuvor hatten Dänemark und Grönland um ein Gespräch mit dem US-Aussenminister gebeten. Er sei es satt, dass die Kommunikation mit den USA über die Medien stattfinde, hatte der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen (34) gesagt.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump (79) hat die Rhetorik über eine Übernahme Grönlands in den vergangenen Tagen verschärft. Grönland gehört zum Territorium Dänemarks, verwaltet sich aber selbst.

«Wichtiges aussenpolitisches Ziel»

«Ich werde mich nächste Woche mit ihnen treffen. Wir werden dann Gespräche mit ihnen führen, aber ich werde heute nichts Weiteres dazu sagen», sagte Rubio laut CNBC. 

Das Weisse Haus erklärte, Trump und seine Berater würden «eine Reihe von Optionen» zur Übernahme Grönlands in Betracht ziehen, dazu gehöre möglicherweise auch eine militärische Option. «Präsident Trump hat deutlich gemacht, dass der Erwerb Grönlands für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten Priorität hat und von entscheidender Bedeutung ist, um unsere Gegner in der Arktis abzuschrecken», teilte Pressesprecherin Karoline Leavitt (28) gegenüber CNBC mit. «Der Präsident und sein Team erörtern eine Reihe von Optionen zur Verfolgung dieses wichtigen aussenpolitischen Ziels, und selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber jederzeit auch der Einsatz des US-Militärs zur Verfügung.»

Die dänische Regierung hat Trumps Besitzansprüche mit Unterstützung zahlreicher europäischer Partner – darunter Deutschland – entschieden zurückgewiesen. Regierungschefin Mette Frederiksen (48) warnte vor einem Ende der Nato, sollten die USA Grönland angreifen.

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