«Könnte zur Unterzeichnung in Europa kommen»
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Trump verkündet Iran-Einigung:«Könnte zur Unterzeichnung in Europa kommen»

«Sollten sich zusammenreissen»
Trump regt sich über angeblichen 14-Punkte-Plan der Mullahs auf

Scheitert das Abkommen zwischen den USA und dem Iran schon wieder? US-Präsident Trump dementiert die Einigung auf einen 14-Punkte-Plan und wirft Teheran Täuschung vor.
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US-Präsident Donald Trump reagiert verärgert auf den kolportierten 14-Punkte-Plan der Iraner.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Scheitern Verhandlungen zwischen USA und Iran erneut? Trump dementiert angeblichen 14-Punkte-Plan des Irans
  • Trump nennt iranische Verhandlungsführer «unehrenhaft»
  • Mögliches Abkommen könnte in Genf unterzeichnet werden: G7-Gipfel startet am Montag in Frankreich

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran versinken immer mehr im Chaos. Erst kündigte US-Präsident Donald Trump (79) am Donnerstagabend Schweizer Zeit an, man habe mit Teheran eine Einigung erzielt, und überraschte damit offenbar Israel-Premier Benjamin Netanyahu (76). Dann berichteten iranische Medien über einen 14-Punkte-Plan der Mullahs, auf den man sich angeblich geeinigt habe. Und jetzt?

Jetzt ärgert sich Trump über ebendiesen Plan. Die Bedingungen, die der Iran an die Medien weitergegeben habe, hätten nichts mit den Bedingungen zu tun, die schriftlich vereinbart worden seien, schrieb der Republikaner am Freitag in einem Post auf Truth Social. «Was sie gesagt haben, einschliesslich ihrer schwachen und erbärmlichen Erklärung, dass es eine Einigung gebe, hat nichts mit der Wahrheit zu tun», behauptete Trump.

Trump: 14-Punkte-Plan wurde nicht vereinbart

Der US-Präsident ist hässig. «Es ist sehr unehrenhaft, mit diesen Leuten zu verhandeln», ergänzt er in dem Post. «Bei ihnen gibt es so etwas wie Verhandlungen in gutem Glauben nicht. Unglaublich!», echauffierte sich Trump. Die Iraner «sollten sich besser zusammenreissen, und zwar schnell», forderte Trump ferner.

Von US-Seite sind nach Trumps Reaktion nun eigene Informationen zu angeblichen Bedingungen eines möglichen Abkommen zwischen den USA und dem Iran durchgesickert. Wie mehrere US-Medien, darunter CNN, berichten, soll das Abkommen laut eines hochrangigen Vertreters der Trump-Regierung Bestimmungen zum Abbau des iranischen Atomprogramms und zur Beendigung der Finanzierung terroristischer Gruppen durch Teheran enthalten.

Konkret soll das Abkommen beinhalten, dass nukleares Material vernichtet und abtransportiert wird. Das iranische Atomprogramm soll abgebaut werden. Weiter sollen demnach keine Gelder an den Iran freigegeben, bis dieser folgende Verpflichtungen erfüllt: eine Öffnung der Strasse von Hormus sowie das Einstellen von Finanzierungen von terroristischen Gruppen durch den Iran. Der Beamte bezeichnete dies als «leistungsabhängiges Abkommen».

Vance und Araghtschi weisen Spekulationen zurück

US-Vizepräsident J.D. Vance (41) äusserte sich am Freitagabend (Schweizer Zeit) auf X ebenfalls zu den Spekulationen rund um ein Abkommen mit dem Iran. Er sprach von vielen Falschmeldungen und stellte zentrale Punkte klar. «Die Iraner erhalten kein Bargeld, und es werden keine Gelder freigegeben, nur weil ein Abkommen unterzeichnet oder an einem Treffen teilgenommen wird», schrieb Vance. Er ergänzte: «Das Abkommen ist so gestaltet, dass die Bedenken der USA und ihrer Verbündeten Vorrang haben und dass, sofern die Islamische Republik Iran ihren Verpflichtungen nachkommt, wirtschaftliche Vorteile für das Land und die gesamte Region entstehen.» 

«Dieses Abkommen hat das Potenzial, die Region neu zu gestalten und zu dauerhaftem Frieden zu führen», resümierte der US-Vizepräsident. Er kritisierte zudem das Aufgreifen von unbestätigten Medienberichten und Social-Media-Beiträgen aus anonymen Quellen. 

Auch der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi (63) äusserte sich am Freitagabend auf X zu Verhandlungen mit den USA. «Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss», schrieb Araghtschi. «Bis zu seiner endgültigen Fertigstellung sollten die Medien davon absehen, über seinen Inhalt zu spekulieren», betonte er. Einzelheiten zum Abkommen würden der Öffentlichkeit zu gegebener Zeit mitgeteilt. Den X-Post von Araghtschi hat auch Trump auf Truth Social geteilt.

Soll Vance Abkommen in Genf unterzeichnen?

Iranische Vertreter hatten zuvor immer wieder erklärt, sie würden kein Abkommen unterzeichnen, ohne dass Gelder freigegeben würden. Zudem weigerte sich Teheran bisher wiederholt, auf die Finanzierung terroristischer Gruppen einzugehen.

Laut dem US-amerikanischen Nachrichtenportal «Axios» könnte ein mögliches Abkommen, sofern es nicht gekippt wird, in Genf unterzeichnet werden. Ab Montag beginnt im grenznahen französischen Evian-les-Bains der G7-Gipfel. Viele Teilnehmer, darunter womöglich auch US-Vizepräsident J.D. Vance werden über den Flughafen Genf reisen.

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