Soll iranisches Öl transportiert haben
US-Angriff auf Tanker «Settebello» – drei indische Seeleute tot

Drei indische Seeleute sind bei einem US-Angriff auf einen Öltanker verstorben. Angeblich soll dieser iranisches Öl transportiert haben. Am Donnerstag kam es zu einem erneuten Angriff auf einen Tanker mit indischer Besetzung im Oman.
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Drei indische Seeleute sind bei einem US-Angriff auf den Öltanker «MT Settebello» ums Leben gekommen.
Foto: Screenshot X
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Bei einem US-Angriff auf den unter palauischer Flagge fahrenden Öltanker «MT Settebello» sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen. Das US-Regionalkommando Centcom erklärte, es habe am Dienstagabend einen «Präzisionsangriff» auf die «Settebello» durchgeführt, als diese den Golf von Oman durchquerte. Nach Angaben von Centcom soll das Schiff iranisches Öl geladen und die Besatzung sich nicht an die Anweisungen der US-Streitkräfte gehalten haben.

Das indische Aussenministerium verurteilte inzwischen den Angriff. «Das Vorgehen gegen die Handelsschifffahrt und zivile Infrastruktur in der Region muss enden», hiess es in einer Erklärung. Das Schiff fuhr unter palauischer Flagge, gehört aber einem Unternehmen aus Indien. Indiens Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal bestätigte am Donnerstagvormittag, dass alle drei zuvor vermissten indischen Seeleute ums Leben gekommen sind.

Am Donnerstag kam es im Oman zu einem weiteren Angriff auf ein Schiff mit indischer Besatzung. Die MT Jalveer, ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrender Asphalt- bzw. Bitumentanker, wurde Berichten zufolge von der US-Marine in der Region angegriffen. An Bord des Schiffes befinden sich 20 indische Seeleute. Die indische Botschaft im Oman bestätigte einen Angriff auf den Tanker auf der Plattform X: «Wir haben heute früh von einem Vorfall erfahren, an dem ein Schiff vor der Küste des Hafens von Shinas in Oman beteiligt war. Wir beobachten die Lage aufmerksam und stimmen uns mit den örtlichen Behörden ab, um weitere Einzelheiten zu erfahren.» Angaben zu Verletzten oder Schäden gibt es bislang nicht. 

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