Darum gehts
- Chiedza (†15) ertrinkt im Meer vor Liverpool
- Retter kämpften 25 Minuten um ihr Leben, doch sie starb
- Rettungshelikopter im Einsatz, Hilfe kam zu spät
Ein tragisches Unglück ereignete sich am Pfingstmontag, als Chiedza N.* (†15) am Formby Beach in der Nähe von Liverpool ertrank. Laut einem Bericht des «Daily Mirror» war sie mit ihrer Familie auf einem Strandausflug, als ein Ball ins Meer rollte und sie versuchte, ihn zurückzuholen.
Chiedza spielte gegen 15 Uhr mit einigen Verwandten Volleyball am Strand. Als der Ball im Wasser landete, wollten sie und ihre 11-jährige Cousine ihn holen gehen. Dabei wurden die beiden von einer Welle erfasst und ins tiefere Wasser gezogen. Laut einer Aussage des Amtsgerichtes in Bootle versuchte Chiedza, sich an ihrer Cousine festzuhalten, um nicht unterzugehen. Das brachte beide in Gefahr. Die 15-Jährige konnte nicht schwimmen.
Tod durch Hirnverletzung
Chiedzas Cousine schaffte es, Hilfe zu holen. Doch es dauerte 15 Minuten, bis die Unterstützung eintraf. Dies, laut der zuständigen Gerichtsmedizinerin, aufgrund von Falschparkierern am Strand.
Drei zufällig anwesende Retter, darunter ein Arzt und zwei Krankenschwestern, zogen das Mädchen aus dem Meer und führten etwa 25 Minuten lang Wiederbelebungsmassnahmen durch. Die 15-Jährige wurde danach per Helikopter ins Spital gebracht.
Trotz aller Bemühungen starb Chiedza fünf Tage nach dem Unfall im Spital an einer Hirnverletzung infolge des Ertrinkens. Die Gerichtsmedizinerin bezeichnet den Tod des Mädchens als «grosse Tragödie» und sprach Chiedzas Familie ihr Beileid aus. «Es tut mir so unendlich leid für Ihren Verlust. Ich kann mir nicht vorstellen, was Sie durchmachen», zitiert sie der «Daily Mirror». Auch lobte die Gerichtsmedizinerin das Verhalten der umstehenden Rettungskräfte.
*Name bekannt