Darum gehts
- Ein Islamist tötete am Berliner CSD eine Frau, verletzte 29 weitere
- Das Todesopfer ist vermutlich eine 65-jährige Mutter aus Polen
- 29 Verletzte und eine Tote durch Angriff am 25. Juli 2026
Ein Todesopfer und 29 Verletzte. Das ist das tragische Ergebnis des Terroranschlags am Berliner Christopher Street Day vom Samstagabend. Der Islamist Abdul Ballout (†21) raste mit einem weissen Lieferwagen in eine Menge von feiernden Menschen.
Laut Recherchen von «Bild» soll es sich bei dem Todesopfer um eine Mutter (†65) aus Polen handeln. Sie reiste wohl zusammen mit ihrer Tochter von Warschau nach Berlin, um dort den CSD zu feiern. Die Frau gilt allerdings noch nicht offiziell als identifiziert, da Angehörige die Leiche in der Rechtsmedizin noch nicht gesehen haben.
Die Tochter hat den Anschlag laut der «Bild» verletzt überlebt. Bis zur offiziellen Identifizierung soll die Leiche der Mutter in der Gerichtsmedizin bleiben. Danach werde sie zur Bestattung an die Familie übergeben.
Verletzte ausser Gefahr
Von den 29 Verletzten befindet sich laut offiziellen Angaben niemand mehr in einem kritischen Zustand. Einige der Opfer konnten das Spital bereits wieder verlassen.
Der Terrorist Ballout wurde am Sonntagabend in einer Berliner Schrebergartenanlage erschossen, nachdem er versucht hatte, die Einsatzkräfte mit einer Stichwaffe zu attackieren. Zuvor hatte er noch mit seinem Vater im Libanon telefoniert.
Ballout war bereits polizeibekannt und wurde der islamistischen Szene in Berlin zugeordnet. Im Mai 2025 wollte er über den Libanon nach Syrien auswandern, um sich dort dem Islamischen Staat anzuschliessen. Ein Jahr später wurde er in Deutschland wegen der Vorbereitung einer terroristischen Straftat verurteilt.